StartseiteRegionalUckermarkBündnis sieht sich als Teil einer Bewegung "gegen extrem rechtes Denken"

Demonstration am 18. Februar

Bündnis sieht sich als Teil einer Bewegung "gegen extrem rechtes Denken"

Angermünde / Lesedauer: 2 min

Insgesamt 47 Vereine, Initiativen, Firmen, Parteien und Institutionen stellen sich hinter einen Aufruf zur Demo "gegen Hass und Hetze" am 18. Februar in Angermünde.
Veröffentlicht:12.02.2024, 12:12

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Ein Bündnis aus bislang 47 Vereinen, Parteien, Verbänden, Initiativen, Firmen und Privatpersonen ruft am 18. Februar um 14 Uhr zu einer Demonstration und Kundgebung gegen Hass und Hetze auf dem Angermünder Marktplatz auf. Sie wollen damit "ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus und für eine offene, vielfältige Gesellschaft" setzen, erklärte dazu Jonas Herms in einer Pressemitteilung im Auftrag der "Seebrücke Uckermark".

"Gemeinsam gegen Hass und Hetze"

Unter dem Motto "Gemeinsam gegen Hass und Hetze - für Vielfalt, Toleranz und Miteinander“ lädt das Bündnis alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich dem Bekenntnis zu einer demokratischen und menschenrechtsorientierten Gesellschaft anzuschließen.
Hintergrund des Aufrufs seien die im Januar bekannt gewordenen Berichte über ein Treffen von Parteifunktionären der AfD, der vom Verfassungsschutz beobachteten Identitären Bewegung sowie Mitgliedern der CDU (Werteunion) mit Investoren. Diese planten dort detailliert die Finanzierung eines sogenannten Masterplans der Vertreibung und Entrechtung von Menschen mit Migrationsgeschichte und ihrer Unterstützer. Die Pläne seien nicht neu. Insbesondere Menschen mit rassistischer, antisemitischer oder sexistischer Diskriminierungserfahrungen seien sich der Gefahren, die von der AfD ausgehen, schon lange bewusst, heißt es in der Pressemitteilung der Seebrücke Uckermark. "Was Höcke schon vor Jahren als ‚wohltemperierte Grausamkeit‛ ankündigte, nimmt hier konkrete Züge an – dagegen müssen wir aktiv werden“, so Jonas Herms.

Musik, Reden und Aktionen

Das Angermünder Bündnis sieht sich als Teil einer bundesweiten Bewegung "gegen extrem rechtes Denken". Die Veranstaltung soll demokratisch und menschenrechtsorientiert gesinnte Menschen aller Altersgruppen, Herkünfte und Überzeugungen zusammenbringen, um gemeinsam für eine vielfältige Gesellschaft einzustehen: „Wir wollen zeigen, dass die Anerkennung radikaler Vielfalt ein wichtiger Bestandteil einer Gesellschaft ist. Wir wollen nicht nur ohne Angst verschieden sein können, sondern zeigen, dass Verschieden-Sein bei allen Aushandlungsprozessen eine Bereicherung ist“, so Jonas Herms weiter.  Ein vielseitiges Programm aus Musik, Reden und Aktionen erwarte die Teilnehmenden am 18. Februar.