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Der Templiner Seniorenklub hat das Corona-Tal hinter sich gelassen

Templin / Lesedauer: 2 min

In der Begegnungsstätte für ältere Menschen ist an fünf Tagen in der Woche immer etwas los. Die Einschnitte, die die Corona-Pandemie mit sich brachte, sind überwunden.
Veröffentlicht:10.02.2024, 15:08

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"Die Delle nach Corona hat der Templiner Seniorenklub erfreulicherweise überwunden. Die verschiedenen Freizeitangebote für ältere Menschen werden stark nachgefragt", sagte Ralf Tulke vom Landesverband der Volkssolidarität. Im Ausschuss für Soziales, Bildung, Kultur und Sport der Templiner Stadtverordnetenversammlung informierte er über die Entwicklung im Klub, der sich seit 2021 in Trägerschaft der Volkssolidarität befindet. 200 Senioren nutzen die Angebote der Begegnungsstätte in Räumen des Historischen Rathauses. Dazu gehören auch Ortsgruppen der Volkssolidarität. "Das Durchschnittsalter beträgt 80 Jahre. Das älteste Mitglied wird im Juni dieses Jahres 102."

Zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen

Bärbel Lau gehört zum ehrenamtlichen Leitungsteam des Templiner Seniorenklubs. Ehrenamtlicher Klubleiter ist Herbert Vavra. Bärbel Lau bestätigte in der Ausschusssitzung, dass sich die Anlaufstelle für ältere Menschen, wenn es um die Freizeitgestaltung geht, von der Pandemie erholt habe. "Es sind neue Mitglieder hinzugekommen und es gibt zwei neue Zirkelangebote. Insgesamt sind es damit 17."

Zu dem, was die Begegnungsstätte biete, gehören neben der Zirkelarbeit auch etliche Veranstaltungen. Als Höhepunkt könne man den Geburtstag des Monats bezeichnen. Alle zwei Monate finde ein gemeinsames Frühstück statt. "Für einen kleinen Obolus sind alle Mitglieder dazu eingeladen. Viele helfen bei der Vorbereitung."

Zweimal im Jahr werde in Zusammenarbeit mit dem Geschäft Kleiderstübchen gezeigt, wo aktuelle Modetrends im Frühjahr/Sommer beziehungsweise Herbst/Winter liegen. "Mitglieder aus unserer Tanzgruppe werden dann zu Modells", so Bärbel Lau. Sie erwähnte auch eine Dampferfahrt in Lychen sowie die Fahrten nach Neustrelitz zum Theater-Open-Air. "Im vergangenen Jahr gab es auch das Angebot, zum Weihnachtsmarkt nach Lychen zu fahren."

Stadt Templin zahlt jährlichen Zuschuss

Ralf Tulke bedankte sich bei der Sitzung bei der Templinerin Petra Grübl. Sechs Jahre lang war sie Vorsitzende des Seniorenklubs, als er noch ein Verein war. "Sie hat gute Arbeit geleistet." Durch den jährlichen Zuschuss der Stadt könne man Miete und Betriebskosten für die Räume aufbringen. Durch die Mitgliedsbeiträge sei es möglich, eine Mitarbeiterin in Teilzeit zu beschäftigen, ließ Tulke wissen.

Tyler Weidner, Vorsitzender des Templiner Jugendbeirates, zeigte sich beeindruckt von dem, was unter dem Dach des Historischen Rathauses für Senioren angeboten wird. "Ich finde es schön, dass es solche Angebote für ältere Menschen gibt." Tyler Weidner bot Bärbel Lau an, dass sich der Jugendbeirat gern miteinbringen würde, wenn es darum geht, Veranstaltungen zu organisieren, die Jung und Alt zusammenbringen. "Das hört sich gut an. Da lernt man sich besser kennen", reagierte Bärbel Lau.