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Prävention

Die Uckermark bereitet sich auf Afrikanische Schweinepest vor

Uckermark / Lesedauer: 2 min

Die Afrikanische Schweinepest hat Brandenburg erreicht. In der Uckermark kam daher vorsorglich der Krisenstab das erste Mal zusammen.
Veröffentlicht:26.09.2020, 09:47

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Bislang gibt es noch keinen bestätigten Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in der Uckermark. Nach ersten Seuchenfunden in den brandenburgischen Landkreisen Spree-Neiße und Oder-Spree herrscht jedoch Alarmbereitschaft. Bis zur Mitte der Woche gab es im Süden Brandenburgs bereits 29 bestätige ASP-Fälle. Der Uckermärker Amtstierarzt Dr. Achim Wendlandt fordert deshalb die Einhaltung der Bestimmungen zum Schutz der Hausschweinebestände. Davon abgesehen bereitet sich der Landkreis schon länger darauf vor, eine Einschleppung der Tierseuche zu verhindern.

Krisenstab einberufen

20 Kilometer Elektrozaun habe der Landkreis Uckermark eingelagert, berichtete Dr. Achim Wendlandt. Für die Kernzone von drei Kilometern, die um ein verseuchtes Fallwild gezogen werden müsste, reiche diese Länge für gut zwei Drittel der Strecke. Im Ernstfall müsste der Landkreis also noch nachordern. Sobald es einen ersten Seuchenfall in der Uckermark gibt, wird ein Krisenstab einberufen.

Koordinierungsstab tagt

Zuletzt kam der „Koordinierungsstab ASP“ unter der Leitung von Landrätin Karina Dörk (CDU) vorsorglich das erste Mal zusammen. Dem Gremium gehören außerdem der Amtstierarzt sowie weitere Vertreter der Kreisverwaltung an, aber auch die Polizei, die Forstverwaltung, der Bauernverband, der Wasser- und Bodenverband Welse, das Technische Hilfswerk und das Landesumweltamt. „Ziel ist es, bereits im Vorfeld ein koordiniertes Verfahren zu besprechen und die gegebenenfalls erforderlichen personellen und materiellen Kapazitäten abzustimmen”, informierte Ramona Fischer, Pressesprecherin im Landkreis Uckermark.