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Kollegen gesucht

Dieser Chef spendiert sogar Tankgutscheine

Prenzlau / Lesedauer: 3 min

18 Kollegen sorgen aktuell dafür, dass die Straßen in der Uckermark mit Asphalt überzogen werden. Doch der Chef von der Firma ADS bräuchte mehr Leute.
Veröffentlicht:23.06.2023, 19:01

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Gut zu tun haben die Jungs vom ADS–Asphaltierbetrieb Prenzlau schon seit Jahren. Aber zurzeit treibt die super Auftragslage Chef Matthias Conrad echt den Schweiß auf die Stirn. Er hat die 2004 von seinem Vater Hans–Jürgen gegründete Firma 2018 mit zehn Mann übernommen. Inzwischen ist der Kollegenstamm schon auf 18 angewachsen. Doch es bräuchte dringend noch mehr. Deshalb sucht der Geschäftsführer des mittelständischen Familienunternehmens händeringend neue Leute.

Thomas Otto ist schon lange an Bord der Firma.
Thomas Otto ist schon lange an Bord der Firma. (Foto: privat)

Für die Personalakquise verantwortlich zeichnet Nicole Richter, die nicht nur die einzige Frau im Team ist, sondern selbst über Erfahrungen als Neuling berichten kann. Sie hat vor gut einem Jahr als Assistentin des Inhabers angefangen und sich sofort wohlgefühlt, wie die junge Frau im Gespräch mit dem Uckermark Kurier versichert: „Das ist schon eine dufte Truppe hier, der Boss eingeschlossen. Ich konnte mich dank der Unterstützung aller Kollegen schnell einarbeiten in die Materie. Bis heute kann ich jeden jederzeit fragen, wenn ich etwas nicht weiß. Und das kommt manchmal noch vor, weil ich ein branchenfremder Seiteneinsteiger war. Aber mein Beispiel zeigt ja, dass man sich überall einfuchsen kann, wenn man will und wenn man Lust auf Arbeit hat.“

Junges, entspanntes Team

Neben dem hervorragenden Betriebsklima — „wir sind ein entspanntes Team“, stellt die zweite Hand des Chefs vor allem die leistungsgerechte Entlohnung sowie den Urlaubsanspruch nach Bauhaupttarif, die betriebliche Altersvorsorge und die arbeitsmedizinische Betreuung als Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens heraus. Nicht zu vergessen die Tatsache, dass der Arbeitsplatz sehr abwechslungsreich ist, wie sie schnell hinzusetzt.

„Unsere Leute sind fast täglich auf einer neuen Baustelle, langweilig wird es garantiert nicht“, versichert Nicole Richter. Die Assistentin ergänzt im Interview, dass die Jungs stets wohnortnah arbeiten, meistens in der Uckermark und im Kreis Vorpommern–Greifswald, manchmal auch auf der Insel Usedom. Nur ganz selten seien die Kollegen mal über Nacht weg, versichert die Personalbeauftragte schnell: „In der Regel kommen sie abends nach Hause. Der Job ist also gut mit der Familie vereinbar, und Herr Conrad legt diesbezüglich auch sehr großen Wert auf Zufriedenheit.“

Ruhepause ab Ende Januar

Arbeitsverträge werden unbefristet und ganzjährig vergeben, auch wenn die Asphaltier–Branche von Januar bis Ende März in der Ruhepause ist. Geld gibt es dann trotzdem weiter.
Was die Bewerber anbelangt, so sollten diese tatkräftig, technisch versiert und motiviert sein und sich als Unterstützung fürs Team verstehen. „Wer den Willen hat, etwas Neues zu lernen, der ist genau richtig bei uns“, bekräftigt die Belegschaft. Der monatliche Tankgutschein für alle Kollegen sowie die Tatsache, dass Arbeitsbekleidung und -schuhe gestellt werden und die Kleidung von der Firma gewaschen wird, seien zusätzliche Bonbons, betont Nicole Richter.
Bewerbungen dürfen gern schriftlich eingesandt werden. „Wer lieber Papier sparen und Bäume retten möchte, kann die vollständigen Unterlagen aber auch per E–Mail an unsere Adresse senden“, sagt Nicole Richter abschließend: [email protected]

Suchen Sie auch einen neuen Kollegen? Dann wenden Sie sich doch einfach an unserer Reporterin Cindy Mutschler ([email protected]) und vereinbaren einen Termin.