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Großeinsatz in Nordwestuckermark

Feuer vernichtet massiven Speicher in Rittgarten

Rittgarten / Lesedauer: 2 min

Ein Großfeuer in Rittgarten hielt die Einsatzkräfte in der Gemeinde Nordwestuckermark in Atem. Die Flammen drohten auf ein Wohnhaus überzugreifen.
Veröffentlicht:03.06.2022, 14:30

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Ein Großbrand vernichtete am 1. Juni einen aus Feld- und Ziegelsteinen errichteten Speicher, der dicht neben dem alten Gutshaus stand, das als Wohnhaus genutzt wird. Als um 15.53 Uhr die ersten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Schönermark und Fürstenwerder – nur – 18 Minuten nach der Erstalarmierung – in Rittgarten eintrafen, brannte das Erdgeschoss des viergeschossigen Bauwerkes bereits in voller Ausdehnung, schilderte Einsatzleiter Steffen Münn dem Uckermark Kurier. Zehn Minuten später schlängelten die ersten Flammen aus dem Ziegeldach.

Übergreifen der Flammen befürchtet

Unmittelbar neben dem Speicher, der eine Grundfläche von 130 Quadratmetern besaß, grenzten ein Flüssiggastank, Garagen und das Wohnhaus. Diese vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen, hatte oberste Priorität, schildert Münn. Dabei wirkten sich Wind- und Wetterlage zusätzlich ungünstig aus. Insgesamt kamen circa 40 Einsatzkräfte aus Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Nordwestuckermark zum Einsatz.

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Nach der Erstalarmierung der Wehren Wittstock, Fürstenwerder, Schönermark/Wilhelmshof und Gollmitz wurden die Naugartener Kameraden angefordert, die eine Löschwasserstrecke zum 500 Meter entfernten Bohrbrunnen legten. Zur Reserve waren auch Einsatzkräfte aus Prenzlau angefordert worden. Es gelang das Feuer, begrenzt auf den Speicher, kontrolliert abbrennen zu lassen.

Gefahr gebannt

Gegen 18.23 Uhr stürzten die Holzdecke und die Wände in sich zusammen, so dass die Gefahr gebannt war. Anwohner und Kräfte der Ortsfeuerwehr Wittstock versorgten die Einsatzkräfte. Gegen 21 Uhr konnte das Objekt zur Brandwache und für weitere Sicherheitsmaßnahmen an den Eigentümer übergeben werden.

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Zur Brandursache wird noch ermittelt. Der Eigentümer, der leicht verletzt vorsorglich ambulant ins Krankenhaus kam, schilderte, dass es beim Starten eines Radladers seitlich eine Stichflamme gegeben habe.