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Hohe Kosten wegen Sturm in Prenzlau

Prenzlau / Lesedauer: 1 min

Das Unwetter „Nadia” richtete großen Schaden in der Region an. Auch Firmen sind betroffen.
Veröffentlicht:01.02.2022, 12:56

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In der Nacht von Sonnabend zu Sonntag fegte Sturmtief Nadja durch die Uckermark. Noch immer sind vielerorts die Folgen des Unwetters zu sehen. Auch Leser schicken nach wie vor Fotos in die Redaktion, die zeigen, was die Böen angerichtet haben.

Große Schäden gab es in Prenzlau vor allem an Bäumen und Hausdächern, vereinzelten Balkonen und Fahrzeugen, hieß es aus dem Rathaus. Beschädigte Fichten, Birken, die gefällt werden mussten, weil sie drohten zu kippen, umgefallene Lebensbäume und auseinander gebrochene Kastanien wurden zum Hauptaugenmerk der Feuerwehrleute. Mehrere Wehren aus der Stadt und den umliegenden Dörfern waren unter anderem deshalb im Dauereinsatz. 18 Einsätze seien in der Sturmnacht gezählt worden. Auch zwei Mitarbeiter der Wohnbau GmbH waren im Außendienst, um Schäden aufzunehmen und zu beheben. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, so die Pressestelle.

+++ Sturmtief Nadia gönnt Feuerwehrleuten kaum eine Pause +++

Auch der Firma GEA AWP in Prenzlau entstand in der Sturmnacht ein großer Schaden. Das Fabrikgebäude wurde stark beschädigt, nachdem heftige Windböen das Dach der Montage- und Versandhalle teilweise abgedeckt hatten. So schnell wird sich der Schaden nicht beheben lassen, was wiederum Auswirkungen für die Kunden haben wird.

„Wir verfügen selbstverständlich über Notfallpläne, um die Aufrechterhaltung des Betriebes auch unter diesen Umständen zu gewährleisten. Die Umsetzung dieser wird allerdings etwas Zeit in Anspruch nehmen, somit kann es leider zu Verzögerungen bei der Auslieferung laufender Bestellungen kommen”, schreibt das Unternehmen auf seiner Internetseite und bittet die Kunden gleichzeitig um Verständnis.