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Protest

Kreistag Uckermark wehrt sich gegen mögliche Gasförderung

Uckermark / Lesedauer: 1 min

Gegen eine mögliche Gasförderung bei Templin wollen nun auch die Kreisvertreter ein Zeichen setzen. Genehmigungen sollen versagt bleiben.
Veröffentlicht:13.03.2020, 05:27

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„Wir müssen unseren Widerstand hier deutlich zeigen“, sagte die Kreistagsabgeordnete Birgit Bader (Bündnis 90/Die Grünen). Es geht um ein klares Signal gegen mögliche Gasbohrungen im Erdgasfeld Zehdenick-Nord, das bis nach Templin und Lychen reicht. Auch eine Bürgerinitiative organisiert den Widerstand vor Ort. Jetzt könnte noch die Rückendeckung vom Kreistag Uckermark dazukommen.

Keine weitere Erkundung

Auf Antrag der Linken soll sich das Gremium „gegen die weitere Erkundung von Gasvorkommen, Probebohrungen und die Förderung durch die Firma Jasper Resources“ aussprechen. Beim Kreisausschuss wurde der Antrag einstimmig zum Beschluss im Kreistag Uckermark empfohlen.

Rechtliche Mittel nutzen

Ein ähnlicher Antrag gegen die Gasförderung wurde auch im Kreistag Oberhavel eingebracht. Bei dem Antrag handele es sich um mehr als ein politisches Signal, sagte Axel Krumrey, Fraktionsvorsitzender der Linken im Kreistag Uckermark. So sollen „alle rechtlichen Möglichkeiten zur Versagung einer Genehmigung“ ausgeschöpft werden, und zwar so lange, „bis die Landesregierung anhand von Studien nachweisen kann, dass die Förderung von Erdgas keine Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschäden verursacht.“