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Ermittlungen

Mit über zwei Promille Alkohol über die A20 gerast

Uckermark / Lesedauer: 1 min

Alkoholfahrten auf der Autobahn und in der Nähe von Röddelin sowie zwei Fälle von Fahrerflucht in Templin führen zu umfangreichen Ermittlungen.
Veröffentlicht:12.02.2024, 17:07

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In der Mittagszeit des 11. Februar erhielt die Polizei den Notruf eines Autofahrers. Dieser teilte mit, dass auf der Autobahn A20 ein Pkw Renault unterwegs sei, dessen Fahrer offensichtlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stehe. Kurz hinter der Abfahrt Prenzlau-Ost konnte der Renault von den Beamten entdeckt und kontrolliert werden.

Einer muss den Führerschein abgeben, der andere hat gar keinen

Der 49-jährige Fahrer verbreitete tatsächlich Alkoholgeruch. Ein Testgerät zeigte schließlich 2,05 Promille an. Damit ging sein Führerschein in die Hände der Polizisten über und es wurde eine Blutprobe fällig.

Betrunken und ohne Fahrerlaubnis war am 10. Februar ein 38-Jähriger mit seinem Audi auf der Straße zwischen Dorettenhof und Röddelin unterwegs. Bei einer Polizeikontrolle stellte sich heraus, dass der Mann keine Fahrerlaubnis besaß und zudem sichtlich unter Alkoholeinfluss stand. Das Testgerät zeigte einen Wert von 1,25 Promille an. Der Deutsche musste die Autoschlüssel herausgeben und im Templiner Krankenhaus eine Blutprobe lassen. In beiden geschilderten Fällen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Zwei Ermittlungen wegen Unfallflucht in Templin

Ebenfalls am 10. Februar wurden der Polizei in Templin zwei Fälle von Verkehrsunfallflucht angezeigt. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein noch Unbekannter in einem Garagenkomplex an der Ringstraße die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war gegen ein Garagentor gefahren. Dabei entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro.

Aus dem Wohngebiet Kuckucksheim meldete sich gegen 20 Uhr ein Mann und berichtete, dass er mit seinem Toyota Avensis die August-Bebel-Straße befahren habe und nach links in die Robert-Koch-Straße wollte. Von dort sei ein anderes Auto gekommen. Trotz eines Zusammenstoßes habe dessen Fahrer es nicht für nötig erachtet, anzuhalten und den Verkehrsunfall aufnehmen zu lassen. Hier entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro. In beiden Fällen wird wegen Fahrerflucht ermittelt.