StartseiteRegionalUckermarkNeue Kita in Gneisenau eröffnet, Größe L, mit zwei Bildern, Termin ist Freitagnachmittag

230.000 Euro investiert

Kinder ziehen in Kita "Regenbogen" zurück 

Gneisenau / Lesedauer: 3 min

Fast eine Viertelmillion Euro hat der Umbau der Kita im kleinen Gneisenau gekostet. Saniert wurde das Objekt an der Ortsdurchfahrt in einer Rekordzeit.
Veröffentlicht:16.01.2024, 06:00

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Das Wort des Tages war zweifelsfrei "Danke". Denn dass die Kita "Regenbogen" seit Mitte Januar wieder in ihrem angestammten, jetzt aufgehübschten Objekt in der Ortsmitte von Gneisenau zu finden ist, hat man vielen Akteuren zu verdanken.

Bürgermeister Matthias Schilling nannte gleich zu Beginn seiner Rede die vielen Handwerker aus der Region, ohne die das 230.000 Euro-Projekt nicht zu stemmen gewesen wäre. Angefangen von den Trockenbauern über die Elektriker bis hin zu den Malern und der Planerin hätten alle qualitativ hochwertige Arbeit abgeliefert; termintreu und zuverlässig. Und das trotz vieler Unwägbarkeiten, wie der Kommunalpolitiker herausstellte: "Aber für solche Fälle waren ja dann die Mitarbeiter unserer Verwaltung da, allen voran Bauamtsleiter Rainer Mattukat, der die 100.000 Euro Fördermittel besorgt hatte."

Die beiden Gemeindearbeiter waren gerührt. 
Die beiden Gemeindearbeiter waren gerührt.  (Foto: Claudia Marsal)

Lob für Gemeindearbeiter

Lob gab es auch für die fleißigen Gemeindearbeiter und Reinigungskräfte, die beim Festempfang natürlich mit eingeladen waren. Sie verfolgten die Dankesreden im Kreis der vielen Eltern und Großeltern sichtlich gerührt. Ebenso wie die Kita-Mitarbeiter, auf denen in den vergangenen Monaten noch mehr Verantwortung als sonst gelastet hatte. Mussten sie doch neben dem Aus-, Um- und Wiederbezug den regulären Betrieb im "Regenbogenhaus" aufrechterhalten. 

Der Alltag lief unter Volllast weiter, wenn auch temporär an  verschiedenen Standorten der Gemeinde. Jede einzelne Kollegin habe in dieser Zeit ihr Privatleben zugunsten des Jobs oft ganz hinten angestellt, würdigte Chefin Jasmin Habig, die seit Oktober 2023 die Leitung der Einrichtung innehat.

Das Ausmaß war ihnen vorher nicht bewusst

Sie blickte kurz zurück in den Mai des Vorjahres, als bei der ersten von unendlich vielen weiteren Bauberatungen noch keinem von ihnen das Ausmaß des Vorhabens bewusst gewesen sei, wie sie sagte. Vielleicht war es auch gut so, dass die Mitarbeiter vorab nicht ahnten, was auf sie drauf zukam, denn das Mammutprojekt forderte alle immens. Ende Juli 2023, so Jasmin Habig, sei man bereits mit den jüngeren Schützlingen zu den "Grashüpfern" nach Jagow umgesiedelt. 

Wochenlange Provisorien

Die großen Kinder kamen übergangsweise in einem benachbarten Seniorenhof unter. "Für die Mädchen und Jungen war das von Anfang an ein großes Abenteuer, mit dem sie offen umgegangen sind", schätzte die Leiterin erleichtert ein. Um deren Wohlergehen musste man sich also keine Gedanken machen. Das Provisorium habe sich dann auch schneller als gedacht  wieder erledigt gehabt, berichtete Jasmin Habig weiter: "Denn schon drei Monate nach Baubeginn konnten wir die ersten sanierten Bereiche einräumen." Auch dabei habe man sich  auf die Unterstützung der Eltern verlassen können, wie während der ganzen Bauzeit schon.

Viel Beifall spendeten die Eltern.  
Viel Beifall spendeten die Eltern.   (Foto: Claudia Marsal)

Große Unterstützung von den Eltern

"Ohne die Flexibilität und Hilfsbereitschaft der Mütter und Väter hätten wir das nicht stemmen können", stellte sie heraus.  Angefangen von den Fahrgemeinschaften, die von Anfang an gebildet wurden, um Eltern zu entlasten, bis hin zu unterstützenden Arbeiten in den Räumen: "Sie, liebe Anwesende, waren einfach toll." Die junge Leiterin beschloss ihre Ansprache mit einem Zitat aus dem wohl bekanntesten Song von Herbert Grönemeyer: "Gebt den Kindern das Kommando, sie berechnen nicht, was sie tun - Kinder an die Macht."