Shooting mit Bäcker-Baby

Nur die besten Zutaten für den kleinen Luis

Prenzlau / Lesedauer: 3 min

Danny Jahn wird einmal den Familienbetrieb übernehmen. Ein kleiner Stammhalter ist schon da. Den setzte Stefanie Schulz alias Tiff Feinschliff in Szene.
Veröffentlicht:09.06.2022, 12:07

Von:
  • Claudia Marsal
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Was für ein goldiges Bild: Der kleine Luis macht friedlich ein Nickerchen, während Papa Danny Jahn stolz sein jüngstes „Werk” begutachtet. Mit Lebensgefährtin Isabell Soyck freut sich der 30-jährige Bäckermeister aus Zehdenick wie Bolle über seinen Stammhalter. Den süßen Sohn des Unternehmers passend in Szene gesetzt hat Stefanie Schulz alias Tiff Feinschliff aus Prenzlau. Die Fotografin musste nicht lange überlegen, welche Kulisse sie für das Babyshooting mit dem Knirps wählt. Als Luis' Vater ihr erzählte, dass er im Familienbetrieb arbeitet und die Bäckerei perspektivisch übernehmen wird, hatte sie die Szenerie schon vor Augen. Eine weiße Mütze musste her; etwas Mehl, einen Quirl, das Nudelholz und Eier beschafften die jungen Eltern für diesen Anlass.

+++ Bildschöne Schwangere erobert das Netz +++

„Solche Aufnahmen finden ja meistens im Studio statt”, verriet sie dem Uckermark Kurier: „Bei sehr warmen Wetter kann man die Kleinen aber auch draußen ablichten. Im Studio dekoriere ich stets ein paar schöne Sets , wo das Baby einzeln fotografiert wird. Und zusätzlich gibt es immer noch Familienbilder mit Mama und Papa und (falls vorhanden) den Geschwistern. Dann fotografiere ich das Baby auch immer noch im Detail, z.B. im Arm der Eltern. Dort fühlen sich die Neugeborenen meistens besonders wohl. Und da kommt dann schon mal das eine oder andere Lächeln. Diese natürlichen Bilder sind die, die mich am glücklichsten machen, weil sie einfach echt sind und voller Liebe.”

In der Schwangerschaft anmelden

Für ein Neugeborenenshooting bei ihr sollten sich die Eltern bereits in der Schwangerschaft anmelden, im Idealfall zwei bis drei Monate im Voraus, so ist der Termin auf jeden Fall sicher, denn die Warteliste wächst stetig. „Ich notiere mir dann den Entbindungstermin der Mama und halte zwei Wochen vor und nach dem Termin etwas frei in meinem Kalender. Wenn das Baby dann da ist, melden sich die Eltern, und es wird ein spontaner Termin vereinbart. Ich handhabe das so, weil man vorher nie genau weiß, wann das Baby kommt. Einige kommen früher, und einige lassen sich etwas Zeit. So kann man einen Termin legen, der in den ersten 14 Lebenstagen stattfindet. Das ist ideal. Dann schlafen die kleinen Mäuse schön viel, und man kann sie super positionieren. Sie passen außerdem noch in alle Requisiten, Körbe und Sachen hinein, die im Studio verfügbar sind. Gerne gehe ich auch auf die Wünsche der Eltern ein und dekoriere ein persönliches Set, wenn die Eltern vielleicht eine Leidenschaft, ein Hobby oder einen besonderen Beruf haben.”

Studio eingerichtet

Wie auf dem Bild des kleinen Luis. Stefanie Schulz sagt: „Ich finde es total schön, solche persönlichen Dinge miteinzubauen.” Die 32-Jährige hat sich in den letzten Jahren einen Namen als Fotografin für das Besondere gemacht. Zunächst im Nebenjob, seit ein paar Monaten aber auch hauptberuflich beschert sie ihren Models unvergessliche Momente. Ihre Kunden schätzen sehr, dass sie viel Wert auf stimmungsvolle Kulissen und besonderes Zubehör legt.

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Ihr Studio in der Schwedter Straße 11, das sie im Januar 2021 bezogen hat, ist dementsprechend außergewöhnlich möbliert und ausgestattet: „Ganz viel in Naturtönen, jede Menge Pampasgras, Rattan – Boho-Stil halt“, macht die Existenzgründerin neugierig. Und bei den vorhandenen Requisiten haben die kleinen und großen Besucher die Qual der Wahl. Angefangen von Körben und Decken bis hin zu Kleidern und Hüten ist alles vorhanden, was das Herz begehrt.