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Dankeskonzert

PCK–Chef outet sich als AC/DC–Fan

Schwedt / Lesedauer: 3 min

Mehr als 2300 Besucher erlebten am Donnerstag eine tolle Show auf dem Hubschrauberlandeplatz des PCK in Schwedt.
Veröffentlicht:16.06.2023, 13:47

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So ein Konzertereignis hat es in Schwedt noch nicht gegeben: Das erste PCK–open–Air führte gleich zwei Bands auf einer riesigen Bühne zusammen. Der Hubschrauberlandeplatz der Raffinerie war dafür extra freigemacht worden und die laute und heiße Show konnte beginnen. Dass sie zuerst mit Rock im Regen startete, vermieste niemandem die gute Laune.

Alle Arme gehen hoch bei Stahlzeit.
Alle Arme gehen hoch bei Stahlzeit. (Foto: Eva-Martina Weyer)

PCK wollte seinen Mitarbeitern und Partnerfirmen mit dieser Show danken für die erfolgreiche Arbeit bei der TÜV–Abstellung in diesem Frühjahr. Die Hälfte der Raffinerie stand dabei mehrere Wochen still und wurde auf Herz und Nieren geprüft.

Monteure aus 20 verschiedenen Nationalitäten waren vor Ort, darunter Schweißer aus Indien. 95 Krane wurden errichtet, um in den Chemieanlagen zu arbeiten. Einer dieser Krane hob eine über 40 Tonnen schwere Röhre in die Entschwefelungsanlage.

Stahlzeit mit Flammenwerfer gehört zur Show mit dazu.
Stahlzeit mit Flammenwerfer gehört zur Show mit dazu. (Foto: Eva-Martina Weyer)

„Wir sagen aber auch danke für die Geduld und die Umstände, die ein Verbundstillstand bereitet — und zwar an unsere Nachbarn in der Region“, hieß es bei PCK. Nicht nur den Monteuren, sondern auch den Anwohnern für ihr Verständnis zu danken, das ist neu. Und so lud das Unternehmen gleich die halbe Stadt zum Open Air ein.

Das ließen sich die Schwedter nicht zweimal sagen. Letztendlich waren über 2300 Besucher gekommen. PCK verwöhnte sie regelrecht. Die Versorgung mit Essen und Getränken war kostenlos. Die Firma Dussmann, die das Werkrestaurant betreibt, war mit einem Großaufgebot von Mitarbeitern dabei, sodass es keine Warteschlangen gab. Dussmann ist Großaktionen gewöhnt, hatten sie doch bei der TÜV–Abstellung extra eine riesige Feldküche für die Monteure aufgebaut.

Zwei Hauptgewinne verlost

PCK–Geschäftsführer Ralf Schairer war auf dem Open Air bester Laune. Kein Wunder, hatte er doch die AC/DC–Coverband „We salute you“ selbst mit ausgesucht. Als bekennender AC/DC–Fan war er in Jeansjacke mit Fanaufnähern erschienen, stand in der ersten Reihe vor der Bühne und sang mit. Zuvor hatte er noch die zwei Hauptgewinne einer Verlosung übergeben. PCK spendierte den Glücklichen aus den Partnerfirmen je ein Quad. Sie konnten die Zündschlüssel gleich auf dem Konzert in Empfang nehmen und eine Runde drehen.

Stahlzeit mit Flammenwerfer gehört zur Show mit dazu.
Stahlzeit mit Flammenwerfer gehört zur Show mit dazu. (Foto: Eva-Martina Weyer)

Der Krach, den sie dabei machten, war gar nichts gegen die Show, die „We salute you“ dann abzog. Die Band sorgte für eine einzigartige Vision eines AC/DC–Live–Erlebnisses und war sehr nahe dran am australischen Original. Sogar die Glocke von „Hells Bells“ schwebte über der Bühne.

Das Publikum griff die Songs von Anfang an auf und sang mit, sei es nun beim Titel „Thunderstruck“ oder dem gewaltigen „Highway to Hell“. Da war ein Chor aus vielen Kehlen. Mehr Hard Rock geht nicht.

Flammenwerfer in Aktion

Der Abend endete mit Stahlzeit, einer Rammstein–Tribute–Band. Der Besten, wie Fankreise wissen. Auch in Schwedt kriegten die Leute was auf die Ohren und die Augen. Da waren Bombast und Bühnenblut. Und es hörte mit Flammenwerfern noch längst nicht auf. Das Publikum feierte seine Stahlzeit–Helden.

Die haben zum Schluss erzählt, noch nie vor einer solchen Industriekulisse gespielt zu haben: vor nächtlich erleuchteten Türmen und Chemieanlagen und einer lodernden Gasfackel, dem Symbol der Raffinerie.

PCK als Konzertveranstalter, das hat schon mal bestens geklappt. Das mit dem Wasserstoff kriegen die auch noch hin. Viele Zuschauer hatten auf dem Nachhauseweg ein Wummern im Bauch und hoffen auf ein zweites PCK–open–Air.