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Ab Januar 2023

Prenzlau erwartet Ansturm durch neues Wohngeldgesetz

Prenzlau / Lesedauer: 1 min

Der Kreis der Berechtigten, die Wohngeld erhalten können, wird ab 2023 erheblich ausgeweitet. Das hat auch Auswirkungen auf Prenzlau.
Veröffentlicht:03.12.2022, 14:27

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Die bisher umfangreichste Reform des Wohngeldes soll die durch steigende Energiekosten und energieeffiziente Sanierungen entstehenden höheren Wohnkosten besser abfedern. So werden ab 2023 Haushalte mit niedrigeren Einkommen stärker unterstützt. Das neue Wohngeldgesetz tritt am 1. Januar 2023 in Kraft.

+++ Wohngeld beantragen – so geht es richtig +++

Darin geht es im Wesentlichen um drei Punkte, informierte die Prenzlauer Pressesprecherin Alexan-dra Martinot: Einführung eines dauerhaften Heizkostenzuschlages, Berücksichtigung einer Klimakomponente und die Anpassung der Wohngeldformel. Im Ergebnis sollen bundesweit rund 1,4 Millionen Haushalte erstmalig oder erneut einen Wohngeldanspruch erhalten. Bisher waren es rund 600.000 Haushalte.

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Bereits seit Beginn der Energiekrise im Frühjahr gab es auch in der Wohngeldstelle der Stadt Prenzlau einen großen Anstieg der Anträge. Damit verbunden war ein hoher Beratungsbedarf. Mit der umfangreichen Reform des Wohngeldgesetzes sei nun nochmals mit einem sehr großen Anstieg der Antragszahlen zu rechnen. Dadurch wird sich natürlich auch die Bearbeitungszeit erhöhen. „Es wird darauf hingewiesen, dass Anträge, die mit dem neuen Wohngeldgesetz verbunden sind, erst ab Januar 2023 gestellt werden sollen. Auch Beratungstermine zur neuen Gesetzeslage werden erst im neuen Jahr vergeben. Grund dafür ist, dass das neue Gesetz erst mit Jahresbeginn in Kraft tritt und erst dann die entsprechenden Bescheide erlassen werden können“, heißt es aus der Wohngeldstelle der Stadtverwaltung.