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„Gemeinsam für Afrika“

Projekt weist auf Rechte von Kindern hin

Prenzlau / Lesedauer: 2 min

Ein Vernetzungsspiel an der Grabowschule in Prenzlau veranschaulicht die Verbindung mit Afrika. Grundschüler lernen Wissenswertes über Schokolade.
Veröffentlicht:02.12.2023, 10:07

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Im Sachunterricht der Grundschulen erfahren Kinder viel Wissenswertes von Naturphänomenen über Gesellschaftsthemen bis hin zur Zeitgeschichte. Um den Unterricht spannend zu gestalten und die Schüler nachhaltig zu begeistern, unterstützen oftmals auch Referenten wie Inka Lange die Lehrkräfte in den Schulen.

Gemeinsam für Afrika

Die ausgebildete Mediatorin studierte Kultur und Gesellschaft Afrikas sowie Internationale Entwicklungspolitik. Als Referentin des Vereins „Gemeinsam für Afrika“ vermittelt sie jungen Menschen ein differenziertes Bild des afrikanischen Kontinents. Mithilfe des Vernetzungsspiels Afrika-Europa wurde kürzlich den Schülern der dritten und vierten Klassen an der Oberschule mit Grundschule Carl Friedrich Grabow Prenzlau verdeutlicht, wie eng die eigene Lebenswelt mit der des afrikanischen Kontinents verbunden ist.

Kinderarbeit verhindern

Das Spiel, welches auf einer großen Plane gespielt wurde und sich inhaltlich stark mit dem Thema Schokolade beschäftigte, galt als Abschluss einer „Reise“ durch verschiedene gesellschaftliche Themen, die Klassen- und Sachunterrichtslehrer Jonas Dinut gemeinsam mit den Schülern der Klasse 4a seit einigen Wochen unternahm. Inka Lange erklärte den Schülern unter anderem, auf was sie beim Kauf von Schokolade achten sollten. Welche Siegel von Herstellern verwendet werden und was diese tatsächlich bedeuten. Wie sie den fairen Handel von Kakao unterstützen und Kinderarbeit unterbinden können. 

Eigene Bedürfnisse reflektieren

Die im Jahr 1990 in Kraft getreten UN-Konvention zu Kinderrechten, die unter anderem das Recht auf Bildung, Gedankenfreiheit, spielerische Entfaltung und auf eine gesunden Umwelt beinhaltet, wurde zuvor im Unterricht erläutert. „Die Schüler erarbeiteten sich ein Bewusstsein dafür, dass diese Rechte nicht überall auf der Welt selbstverständlich sind und erforschten, welche Dinge im Leben wirklich wichtig sind. Diese Übung regte sie dazu an, über die Prioritäten im Leben nachzudenken und zu reflektieren, welche Bedürfnisse grundlegend sind“, berichtete der Grundschullehrer.