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Mehr Geld für Schulsozialarbeit und ein Konzept für Hebammen

Uckermark / Lesedauer: 1 min

Nach der Corona-Pandemie wurde die Schulsozialarbeit mit zusätzlichen Mitteln ausgeweitet. Wie es jetzt weitergeht, diskutieren Landkreis-Gremien in dieser Woche.
Veröffentlicht:13.02.2024, 07:29

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Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Uckermark befasst sich am Dienstag, dem 13. Februar, ab 17 Uhr im Plenarsaal der Kreisverwaltung, mit zahlreichen Projekten an Schulen. Darunter auch die Sozialarbeit an den Schulen im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona“, aber ebenso mit der Erweiterung von Angeboten im Rahmen von „Lerngruppe plus“.

Der Landkreis Uckermark hat aufgrund seiner Schulstruktur immer noch den höchsten Anteil an Schülern ohne qualifizierten Schulabschluss im Land Brandenburg. Dies könnte durch eine Anerkennung der Schulabschlüsse von Förderschulen, wie in anderen Bundesländern, geändert werden.

Familienhebamme soll jungen Familien unterstützen

Weiterhin wird das Konzept zum Einsatz der Familienhebammen im Kreis vorgestellt. Das Angebot wird aus Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen finanziert. In der Finanzierung sind neben der Beratungs- und Unterstützungsleistung für werdende Eltern und Familien mit Kindern, die Teilnahme an Supervisionen, Fachaustausch und Fortbildung für die Familienhebamme berücksichtigt.

Weitere Fördergelder vom Land beantragen

Da Jugendarbeit auch Bildungsarbeit ist, geht es am Mittwoch, dem 14. Februar 2024 ab 17 Uhr wieder im Plenarsaal des Kreistages im Ausschuss für Kultur, Bildung und Sport mit der Beratung über weitere Fördermöglichkeiten weiter. Wie bereits im Jugendhilfeausschuss geht es um das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“.

Die Ausschussmitglieder können dem Kreistag empfehlen, dass die Schulsozialarbeit in einem Umfang von jeweils 30 Wochenstunden an den vier Grundschulen in Gollmitz, Brüssow, Göritz und Gramzow weitergeführt wird und weiterhin der Landkreises Uckermark die Kosten tragen soll.

Anschließend soll die Verwaltung beauftragt werden, die Fördermittel nach der Richtlinie des brandenburgischen Bildungsministeriums zu beantragen. Der Landkreis müsste also in Vorleistung gehen und holt sich anschließend das Geld vom Land wieder.