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Gegen das Vergessen

Schwedter Verein in Gründung gedenkt der Dresdner Bombennacht

Schwedt / Lesedauer: 1 min

Die "Freunde des Friedens Schwedt" wollen mit Kerzen, in Worten und mit einer Videoinstallation an die zivilen Opfer von Kriegen erinnern. 
Veröffentlicht:11.02.2024, 16:07

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Die Freunde des in Gründung befindlichen Vereins "Freunde des Friedens Schwedt e.V", der sich als überparteilich bezeichnet, wollen am 13. Februar ab 18 Uhr vor der Katholischen Kirche Schwedt, Vierradener Straße, der Opfer der Luftangriffe auf Dresden und Stettin gedenken. Die Organisatoren um das Schwedter SVV-Mitglied Frank Bornschein (Freie Wähler/Waldbad e.V.) laden, gemeinsam mit dem Kulturpalast Passow, zum Gedenken an die zivilen Opfer des Zweiten Weltkrieges ein. "Kerzen sollen dabei an die im Dresdner Feuersturm umgekommenen Zehntausenden Männer, Frauen und Kinder erinnern. Eine Videoinstallation soll das Inferno für die heutige Generation noch einmal sichtbar machen", heißt es in einer Pressemitteilung.

Luftschutzsirenen sollen ertönen

In einem ökumenischen Gottesdienst wollen die Schwedter Autorin Andrea Beutel und der künstlerische Leiter des Passower Kulturpalastes, Magnus Muschiol, aus den Aufzeichnungen des Dresdner Pfarrers Karl Josef Friedrich rezitieren. Frank Bornschein möchte daran erinnern, dass auch die heutigen Kriege vor allem die Zivilbevölkerung treffen. Dafür sollen am kommenden Dienstag in der Vierradener Straße die Luftschutzsirenen heulen, so die Veranstalter.