Brücken-Neubau

Sperrung der B96 in Fürstenberg – Zeitplan steht

Fürstenberg / Lesedauer: 1 min

Auf der B96 müssen ab dem 8. April mittlere und schwere Lkw sowie Reisebusse einen langen Umweg in Kauf nehmen. In Aussicht steht auch, dass es in der Zukunft auch Pkw-Fahrer erwischen wird.
Veröffentlicht:25.03.2022, 15:12
Aktualisiert:27.03.2022, 08:11

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Brandenburgs Straßenbauamt macht ernst: Ab dem 8. April wird in Fürstenberg die Schleusenbrücke im Zuge der B96 teilweise gesperrt. Damit müssen auf der kürzesten Verbindung zwischen dem Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns und Berlin Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 16 Tonnen eine Umleitung von zusätzlich mehr als 40 Kilometern Länge einkalkulieren.

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Betroffen sind mittlere und schwere Lkw sowie teils auch Reisebusse. Geplant ist laut Landesbetrieb Straßenwesen, den Schwerverkehr ab Fürstenberg über Lychen, Templin und Zehdenick nach Löwenberg zu schicken.

Jahrelange Einschränkungen

Nach Angaben eines Sprechers soll bereits am kommenden Mittwoch an der Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern mit dem Aufstellen der Hinweisschilder begonnen werden. Grund für die Einschränkungen seien Brückenschäden. Ein Expertengremium aus Ingenieuren des Landesbetriebs und externer Fachbüros habe aber festgestellt, dass keine akute Einsturzgefahr bestehe. Um die Befahrbarkeit der Brücke weiterhin sicherzustellen, müsse die Belastung des Bauwerks gesenkt werden.

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In den nächsten Jahren werden jedoch auch Autofahrer auf der staugeplagten Strecke mit erheblichen Einschränkungen rechnen müssen. Laut Behördensprecher muss die Brücke neu gebaut werden. „Die Planungen haben begonnen”, sagte er.

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Ab 8. April muss Schwerlastverkehr von Fürsten- bis Löwenberg einen 40-Kilometer-Umweg nehmen. (Foto: WARNING)