StartseiteRegionalUckermark„Sport gehört zu einer gesunden Lebensweise dazu“

Vereinsvorsitzende

„Sport gehört zu einer gesunden Lebensweise dazu“

Prenzlau / Lesedauer: 3 min

Eine zweifache Mutter vereint ihre Leidenschaft für den Sport im Alltag, im Job und in ihrer Vereinsarbeit für den TSV 62 Prenzlau.
Veröffentlicht:31.08.2023, 11:37

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Seit März dieses Jahres ist Marleen Littmann die neue Vorsitzende des TSV 62 Prenzlau e. V. Viele Jahre gehörte sie dem Sportverein als Mitglied an und trainierte zahlreiche Kinder und Jugendliche in der Abteilung Leichtathletik. Als Vereinsvorsitzende kümmert sie sich nun um die Organisation und das Geschehen im Hintergrund. Sie möchte das durch ihre Vorgänger bereits erreichte Image des Vereins noch weiterbringen. Eine neue, zeitgemäße Homepage ist bereits online.

Neue Pläne schmiedet die 42-Jährige unter anderem mit dem Präsidenten Geri Wenger aus der Schweiz, der dort den Städtepartnerschaftsverein LC Uster leitet. Sie verspricht: „Das Jahr 2024 wird eine aufregende Zeit.“ Dass ihr Verein mit vielfältigen Sportveranstaltungen in den Jahressportkalendern der Uckermark zu finden ist, soll auch weiterhin so bleiben. So freut sich Marleen Littmann sehr, dass das kommende Wochenende mit ganz viel Sport gefüllt sein wird. Dieser gehört seit einigen Jahren nicht nur zu ihrer Freizeit, sondern auch zu ihrer beruflichen Veränderung.

Früheren Job aufgegeben

Aus privaten Gründen hängte die Prenzlauerin ihren bisherigen Job an den Nagel und entschied sich für einen gesünderen Lebensstil, zu dem in ihrem Leben Sport gehört. Als Body & Mind-Coach legt sie ihren Klienten die Themenbereiche Bewegung, Entspannung und Ernährung ans Herz. Ganz wichtig, so verdeutlicht sie, sei ihr die Zusammenarbeit mit Firmen im Rahmen des Stressmanagements und der Burnout-Prophylaxe. 

Sensibilisierung, Achtsamkeit und Wahrnehmung spielen dabei eine große Rolle. „Meine Aufgabe ist es, die vorhandenen Möglichkeiten aufzuzeigen und langfristig auf mehreren Ebenen etwas Gutes zu tun. Die Lösung ist vorhanden, es gilt, sie mit dem Klienten zu finden und darauf aufzubauen“, sagte Marleen Littmann.

Spaß im Team

Die Verbindung zu den Mitmenschen ist ihr auch in ihrer Position als Vorsitzende des TSV 62 wichtig. Die Vorfreude auf den Freitagabend beim traditionellen „Abklatschen“ ist vorprogrammiert. Um 20 Uhr haben die verschiedensten Paar-Konstellationen die Möglichkeit, im Uckerstadion am Stunden-Paarlauf unter Flutlicht teilzunehmen. Der Verein richtet diesen Teamwettbewerb aus und garantiert ein spannendes Rennen, bei dem es wichtig sei, dass nach jeder absolvierten Runde ein Wechsel per Handschlag zum Laufpartner erfolgt. „Die Läufer sind erfahrungsgemäß so konzentriert auf ihr Team, dass niemand weiß, wie viele Runden die Gegner bereits gelaufen sind“, so schilderte die Vorsitzende die aufgeheizte Atmosphäre im Stadion. 

„Aroha meets Kaha“

Am Sonnabend um 17 Uhr geht es dann indoor mit „Aroha meets Kaha“ in der Prenzlauer Uckerseehalle weiter. Das präventive Angebot ist für jedermann geeignet. Sowohl für Teilnehmer mit beispielsweise Rückenleiden oder rheumatischen Erkrankungen, für Sportanfänger als auch für Wiedereinsteiger unterschiedlichen Alters und Fitnesslevels. „Es werden im Wechsel hauptsächlich kontrollierte kraftvolle Bewegungen mit entspannten und weichen Bewegungen ausgeübt, die deutlich zur Verbesserung des Körpergefühls, der Muskelflexibilität und zum Stressabbau beitragen können“, berichtete die Kursleiterin und macht Mut, etwas Neues auszuprobieren, in eine andere Welt einzutauchen und mit wohltuenden Rhythmen für Körper, Geist und Seele eine angenehme Zeit zu haben.