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Photovoltaikanlagen auf Ackerland

Städtebaulicher Vertrag zu Solarpark-Investition

Boitzenburger Land / Lesedauer: 1 min

Um drei große Solaranlagen auf Ackerland wird im Boitzenburger Land hitzig diskutiert. Die Gemeinde will sich Steuereinnahmen sichern.
Veröffentlicht:03.01.2022, 10:10

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Die Gemeinde Boitzenburger Land will in einem städtebaulichen Vertrag mit einem Solarpark-Investor sicherstellen, dass der Sitz der Betreiberfirma für drei geplanten Solarparks zwischen Haßleben, Kuhz und Wichmannsdorf und damit die Steuern auch im Fall eines Inhaberwechsels im Boitzenburger Land bleiben. Zu Jahresbeginn steht der Entwurf des Vertrages auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung.

Mehr zu dem Investitionsvorhaben: Gemeinde Boitzenburger Land für neue Solarfelder

Ende September 2021 hatten die Gemeindevertreter mehrheitlich die Satzungsbeschlüsse für drei Bebauungspläne zur Überbauung von rund 25 (Wichmannsdorf), 78 (Kuhz) und 31 Hektar (Haßleben) Ackerland mit Solaranlagen gefasst. Nun ist es an dem Investor, dafür die Bauanträge beim Bauordnungsamt des Landkreises zu stellen. Die Gemeinde wird in dem Genehmigungsverfahren dann noch einmal als Träger öffentlicher Belange gehört und prüfen, ob die Anträge satzungskonform sind. Weitere aktuelle Investoren-Anträge zu größeren Freiflächensolaranlagen liegen der Gemeinde derzeit nicht vor, hieß es. Auf der Januar-Sitzung der Gemeindevertreter soll beraten werden, wie mit weiteren Anträgen umgegangen wird. Vorgeschlagen wird, weitere Anlagen nur noch zu ermöglichen, wenn sie die Größe von fünf Hektar nicht überschreiten.