Gemeindehaus verfällt

Stolzes Wolfshagen lebt mit Ruinen

Uckermark/Wolfshagen / Lesedauer: 1 min

725 Jahre sind ein Grund zu feiern. Darum wird das Rosenfest in dem Ort auch eine Geburtstagsparty. Doch hinter den Kulissen brodelt es.
Veröffentlicht:07.06.2017, 06:00
Aktualisiert:05.01.2022, 15:59

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Eine marode Holzbaracke als Kulturhaus, bei der Feuerwehr regnet es durch. Erst auf den zweiten Blick zeigen sich die Sorgen, von denen Wolfshagen geplagt wird. Auch die nach dem 17 Meter hohen Obelisk an der Grenze von Brandenburg zu Mecklenburg-Vorpommern benannte Gaststätte „Zur Königssäule” steht seit Jahren leer. Während ringsum schmucke private Wohnhäuser stehen, schafft es die Gemeinde nicht, die eigenen Gebäude in Schuss zu halten.

Bürgermeister Matthias Schilling (SPD) hat jetzt die Sanierung bei der Feuerwehr zu seiner persönlichen Angelegenheit gemacht und prüft, welche Fördertöpfe geöffnet werden können. Für die Gaststätte „Zur Königssäule” sucht die Gemeinde einen Pächter. Ob sich allerdings bis zum legendären Rosenfest jemand findet, bleibt offen. Am 7. und 8. Juli 2017 sind alle Uckermärker und Landesnachbarn eingeladen, die neue Rosenkönigin zu begrüßen, die zugleich die Feierlichkeiten zum 725. Geburtstag von Wolfshagen eröffnet.