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Templiner vertagen Debatte zu Photovoltaik

Templin / Lesedauer: 1 min

Drei Investoren für Freiflächensolaranlagen im Raum Templin haben ihre Anträge zurückgezogen. Sie wollen regionale und überregionale Planungen abwarten.
Veröffentlicht:08.10.2020, 18:03

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Die drei potenziellen Investoren für Freiflächensolaranlagen in Templin und seinen Ortsteilen haben ihre Anträge zur Aufstellung von vorhabensbezogenen Bebauungsplänen für ihre Vorhaben zurückgezogen, in der Hoffnung, dass diese im kommenden Jahr neu behandelt werden. Sie folgen damit dem mehrheitlichen Anliegen von Stadtverordneten in den Fachausschüssen, erst die Handreichungen von Land, Regionalplanung und Kreis abzuwarten, nach welchen Kriterien künftig solche Anträge möglichst einheitlich bewertet werden sollen.

Investor wartet auf Gesetzesnovelle

Zuletzt hatte Investor Dr. Hermann Meemken direkt auf der Stadtverordnetenversammlung Ende September seinen Antrag zurückgezogen. Er beabsichtigt, Freiflächensolaranlagen entlang der Bahnlinie Templin-Löwenberg zu errichten. Er hoffe zudem auf mehr Sicherheit für Investoren durch die Novelle des erneuerbaren Energien Gesetzes, das noch vom Bundestag beschlossen werden muss.

Experten informieren

Dr. Meemken kündigte an, am 15. November zu einer Informationsveranstaltung für bis zu 90 Teilnehmer in das Multikulturelle Centrum Templin einladen zu wollen, auf der Experten vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung und vom Agora Energiewende-Denklabor, über Prämissen zur künftigen Energieversorgung in Zeiten des Klimawandels informieren.

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