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Umstrittene Erdgaserkundung

Templins Bürgermeister kritisiert Landesregierung

Templin / Lesedauer: 1 min

In einer Versammlung wird am 27. Februar über die Arbeit der Bürgerinitiative gegen Gasbohren Zehdenick-Templin-Gransee informiert.
Veröffentlicht:31.01.2020, 08:32

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Vor einem Jahr hat sich die Bürgerinitiative gegen Gasbohren Zehdenick-Templin-Gransee gegründet. Deren Mitglieder lehnen die weitere Erdgaserkundung im Untersuchungsgebiet Zehdenick Nord ab. Was sich in diesem einen Jahr getan hat, was bisher erreicht wurde und welche Herausforderungen für den Gegnern dieses Vorhabens liegen, darin soll es am 27. Februar in einer Informationsveranstaltung gehen. „Sie beginnt um 19 Uhr im Saal der NaturTherme Templin“, informierte Ulrike Werner, Ortsvorsteherin von Hammelspring und Sprecherin der Bürgerinitiative. Informieren werden darüber Vertreter und Vertreterinnen der Bürgerinitiative und der Städte. Außerdem ist ein Fachvortrag von Andy Gheorghiu, energiepolitischer Berater, geplant. Thema „Warum wir keine neuen Gasquellen brauchen – Alternativen zur fossilen Energie“.

Heftige Kritik an Potsdam

Die Position der Stadt Templin sei klar, erinnerte Bürgermeister Detlef Tabbert (Die Linke) im Ausschuss: „Wir lehnen die weitere Erdgaserkundung ab.“ Ebenso wie die Stadt Zehdenick. Tabbert informierte über einen Termin mit seinem Kollegen in Zehdenick zu diesem Thema. Der Bürgermeister kritisierte die neue Landesregierung: „Sie verhält sich da indifferent, um es vorsichtig zu formulieren.“ In diesem Zusammenhang sprach er von einem „unangenehmen Schlingerkurs des Wirtschaftsministeriums“, das sich nicht zu einem klaren Ausstieg aus der fossilen Energiegewinnung bekenne. Detlef Tabbert forderte deshalb auf, an der Veranstaltung am 27. Februar teilzunehmen und ein Zeichen zu setzen.