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Bauernproteste

Uckermärker Bauern sind diesmal ohne Trecker in Berlin

Uckermark / Lesedauer: 1 min

Die Bauern protestieren weiter. Am Freitag sollen die Bundesgeschäftsstellen der Ampelparteien in Berlin aufgesucht werden. 
Veröffentlicht:25.01.2024, 16:04

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Die Schlepper bleiben diesmal in der Uckermark. Die 100  Kilometer nach Berlin sind doch immer eine anstrengende Fahrt. Deshalb fahren die Uckermärker Landwirte diesmal mit den Privatautos. Dabei hat der Landesbauernverband für Freitag, 26. Januar, wieder eine Demonstration mit Traktorenkorso angekündigt. Wenke Möllhoff, Vorsitzende des Bauernverbandes Uckermark e. V., klärt auf: "Die Traktoren für den Korso kommen diesmal von den Unternehmen aus dem Berliner Umland. Wir reisen mit Privatwagen an."

Gesprächsangebot erwartet

Unter dem Motto „Zu viel ist zu viel!“ bestehen die Landwirte auf ihrer bundesweit ausgegebenen Forderung, den Agrardiesel in der bisherigen Form der Besteuerung beizubehalten.  LBV-Präsident Henrik Wendorff erklärt, wie schon beim Neujahrsempfang des Bauernverbandes Uckermark: „Die bisherigen agrarpolitischen Versäumnisse sind anzupacken, bevor man über die Zukunft des Agrardiesels redet. Wir erwarten endlich ein abgestimmtes Vorgehen der Bundesregierung mit den Fraktionen und ein konkretes Gesprächsangebot."

Im Neubrandenburg lädt "Land schafft Verbindung"ab Samstagmittag auf dem Marktplatz zum Gespräch bei Kaffee und Bratwurst ein. Die Landwirte kommen mit Traktoren, die zum Besichtigen und Probesitzen für jung und alt zur Verfügung stehen.