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Wegen Klimawandel

Uckermärker protestieren gegen Erdgasbohren

Templin / Lesedauer: 1 min

Grünen-Politiker von Bund, Kreis und Templin haben mit Bürgern diskutiert. Eine Initiative fordert den Verzicht auf fossile Rohstoffe.
Veröffentlicht:13.05.2019, 13:55

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Ulrike Werner von der Bürgerinitiative gegen Erdgasbohren Templin-Zehdenick-Gransee hat der Bundestagsfraktionschefin von Bündnis 90/Die Grünen, Kathrin Göring-Eckardt, in Templin auf einem Bürgerforum einen dicken Ordner überreicht. Er enthält Argumente gegen die weitere Erkundung von Erdgasvorräten im Land Brandenburg.

Bürgerinitiative wehrt sich

Die Bürgerinitiative wehrt sich seit fast einem Jahr massiv gegen das Vorhaben der Firma Jasper Resources, im Untersuchungsfeld Zehdenick Nord auf Erdgaserkundung zu gehen. Seismische Untersuchungen sind bereits erfolgt. Nächster Schritt wären Probebohrungen. Die Bürgerinitiative will das verhindern und führt als Argument auch den Klimawandel ins Feld.

Ziel: Probebohrungen verhindern

Das Faktenmaterial will die Bürgerinitiative auch anderen Landtagsfraktionen übergeben, damit diese noch vor der Sommerpause aktiv werden können, um eine weitere Erkundung politisch zu verhindern. Die Bürgerinitiative will damit der Firma Jasper Resources zuvorkommen, die möglicherweise einen Antrag beim Bergbauamt auf Probebohrungen im Feld Zehdenick-Nord stellen könnte. Kathrin Göring-Eckardt stärkte der Bürgerinitiative den Rücken. Es sei unsinnig, jetzt noch auf fossile Brennstoffe zu setzen.

Dezentral produzieren und verbrauchen

Stattdessen forderten Templiner, regional in großen Mengen erzeugten Strom aus Wind und Sonne in der Uckermark endlich auch dezentral vor Ort zu günstigeren Preisen verbrauchen zu dürfen.