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Schwerlastverkehr

Wallmow bleibt in großer Sorge

Wallmow / Lesedauer: 1 min

Die uckermärkische Landrätin Karin Dörk besuchte Wallmow. Das Dorf hat seit einiger Zeit ein Problem mit dem Schwerlastverkehr.
Veröffentlicht:08.03.2019, 18:58

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Seit einem Jahr rollen täglich wegen Bauarbeitern auf anderen Hauptverkehrsstraßen zahlreiche Schwerlasttransporte durch das uckermärkische Wallmow. Bei den Bürgern wächst die Angst um die Kinder, zudem zeigen die ersten Häuser bereits Risse. Nachdem der Anwohner Robert Niebach zahlreiche Protestbriefe an die Behörden geschrieben hatte, die ohne Wirkung geblieben waren, reichte er vor einer Woche eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Landrätin Karina Dörk (CDU) und den Bauamtsleiter des Landkreises Karsten Stornowski ein.

Landrätin antwortet mit Besuch

Am Freitag machte sich Karina Dörk auf den Weg, um sich einen persönlichen Überblick zu verschaffen. Als sie dort um 14 Uhr eintraf, warteten zahlreiche Bürger auf die Landrätin, die alle ihren Unmut ausdrücken wollten. In nur 45 Minuten rollten neun Lkw und ein großer Reisebus durch Wallmow. Karina Dörk hörte sich die Sorgen an, gab aber zu bedenken, dass es eine schnelle Lösung aus verkehrstechnischen Gründen nicht geben wird.