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Engiepreise

Fischerdorf am Haff erhöht Gebühren für Caravanplatz

Altwarp / Lesedauer: 2 min

Die Gemeinde will zwar nicht die Touristen verschrecken, muss aber wegen der gestiegenen Energiepreise die Pauschalgebühr um drei Euro erhöhen.
Veröffentlicht:06.10.2022, 14:27

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Die Altwarper Gemeindevertreter wollen die Gebührenordnung für den Caravan- und Wohnmobilstellplatz im Fischerdorf überarbeiten. Dazu wurden erste Vorschläge während der jüngsten Gemeinderatssitzung zusammengetragen. „Wir hören immer wieder: Ihr seid zu billig“, sagte Bürgermeister Jan Herzfeld. Die Gebühren sollen dabei auch wegen der gestiegenen Energiepreise angepasst werden.

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„Allerdings wollen wir auf keinen Fall die Urlauber, die sich auf den weiten Weg bis zu uns machen, durch zu hohe Stellgebühren vertreiben“, erklärte der Bürgermeister. Der Gemeinderat hält demnach eine Erhöhung von 15 auf 18 Euro je Stellplatz als Pauschalgebühr für angemessen. Zwei Euro sind für einen Hund fällig. Gäste mit Caravan, die ihr Auto auf dem Parkplatz abstellen, sollen dafür fünf Euro pro Tag zahlen.

Im Winter eingeschränkter Hafenbetrieb

Die neue Gebührenordnung soll von der Amtsverwaltung als Beschlussvorlage bis zur nächsten Gemeindevertretersitzung erarbeitet und dann vom Gemeinderat beschlossen werden. Darin ist dann auch der eingeschränkte Betrieb im Winter festgelegt. Die Gemeinde will aus Energiespargründen in den Monaten Januar und Februar auch den Betrieb im Hafen einschränken und schließt deshalb ihre Gebäude dort.

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„Aber natürlich ist jeder Gast bei uns willkommen“, betonte der Bürgermeister in diesem Zusammenhang. Altwarp trägt seit Kurzem den Titel „Anerkannter Tourismusort“ und will noch attraktiver für Urlauber werden. In den Wintermonaten bereitet die Gemeinde deshalb auch eine neue Satzung für den touristischen Betrieb im Fischerdorf vor. Die Anerkennungsurkunde wird am 19. Oktober in Rostock übergeben. Als „Anerkannter Tourismusort“ darf Altwarp eine zusätzliche Einnahmequelle nutzen – eine gästebasierte Kurabgabe.

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