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E-Mails

Innenminister Pegel äußert sich zu Bombendrohungen an Schulen in MV

Röbel, Stavenhagen, Ueckermünde / Lesedauer: 2 min

In Mecklenburg-Vorpommern haben mehrere Schulen Bombendrohungen erhalten. Landesinnenminister Christian Pegel verrät Details über die E-Mails.
Veröffentlicht:24.10.2023, 17:26

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Bundesweit häufen sich Meldungen über Bombendrohungen an Schulen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern haben mehrere Schulen am Montag und Dienstag E-Mails erhalten, weshalb es zu einer Vielzahl an Polizeieinsätzen kam. Die Landespolizei hat Dienstagnachmittag vorerst Entwarnung gegeben.

Christian Pegel (SPD) gibt Entwarnung

Betroffen waren im Bereich des Neubrandenburger Polizeipräsidiums Röbel, Stavenhagen und Ueckermünde. In Rostock erhielt die Borwinschule eine Bombendrohung. Die Polizei geht jedoch von keiner ernsthaften Gefährdung aus.

„Die Sicherheitsmaßnahmen konnten durch unsere Beamtinnen und Beamten schnell umgesetzt werden“, sagte Landesinnenminister Christian Pegel (SPD). Er danke allen Beteiligten für ihr schnelles und umsichtiges Handeln. Der Unterricht sei nach der Entwarnung fortgesetzt worden. Laut Pegel waren alle Drohschreiben gleich. Dennoch werde die Gefahrenlage in jedem Einzelfall separat bewertet. 

Stavenhagener Gesamtschule wurde evakuiert

Die Grundschule in Röbel hatte die Drohung bereits am Montag erhalten. Die Polizei suchte daraufhin das Gelände ab, konnte dabei aber keine verdächtigen Gegenstände finden. 

Am Montagmorgen wurde auch die Kooperative Gesamtschule in Stavenhagen bedroht. Daraufhin wurden die Türen abgeriegelt, sodass keine Schüler in das Gebäude gelangten.

Nachdem die Polizei das Gelände sowie das Gebäude abgesucht und die Lage beurteilt hatte, konnten die Schüler wieder in die Schule. Auch hier hat die Polizei die Lage als nicht gefährlich bewertet.

In Ueckermünde lief der Unterricht weiter

Das Ueckermünder Gymnasium alarmierte die Polizei am Montagmorgen. Auch hier stellten die Beamten keine ernsthafte Bedrohung fest. Eine Evakuierung fand nicht statt, da der angedrohte Explosionszeitpunkt bereits überschritten war.

Am Montag waren in Schulen in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen sowie Thüringen ebenfalls Drohungen eingegangen. Christian Pegel verurteilt dies scharf: „Es ist abscheulich, dass auf so eine geschmacklose Weise mit Ängsten von Kindern und Jugendlichen, Lehrerinnen und Lehrern sowie den Eltern gespielt wird. So etwas bleibt nicht ohne Konsequenzen.“

Der Staatsschutz ermittele nun. Die Täter müssen laut Polizei mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren rechnen. Auch die Einsatzkosten müssen sie möglicherweise tragen.