StartseiteRegionalUeckermündeMillionen-Bauarbeiten in Ueckermünde und Bellin kommen voran

Kein Frost

Millionen-Bauarbeiten in Ueckermünde und Bellin kommen voran

Ueckermünde / Lesedauer: 2 min

Auf den wichtigsten Baustellen der Region geht es voran, auch dank wenig Frost. Millionen Euro werden für Feuerwehr, Dorfgemeinschaft und neuen Straßenbelag verbaut.
Veröffentlicht:11.02.2022, 17:01

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Der frostfreie Winter macht es möglich, dass schon zu Jahresanfang an den wichtigsten Baustellen im Seebad gearbeitet werden kann. Ueckermünde hat mit acht Millionen Euro so viel Geld wie lange nicht für Investitionen und Bautätigkeiten in diesem Jahr in den Haushalt der Stadt eingeplant. Im vergangenen Jahr waren es gerade mal 2,4 Millionen Euro. Zu den beiden großen Bauvorhaben gehören die Sanierung der Apfelallee und der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Bellin.

Einbahnstraßen-Regelung wird geändert

Die bisher marode Apfelallee mit unbefestigtem Gehweg und kaputten Borden führt am Ueckermünder Gymnasium und an der Kreismusikschule vorbei und sollte schon seit Jahren in Ordnung gebracht werden. Nachdem sich der Baustart wegen fehlender Materialien auf den Spätsommer verschoben und die Bauarbeiten wegen unerwarteter Leitungsverlegungen verzögert hatten, kann das Bauamt der Stadt jetzt gute Nachrichten verkünden: Die neue Straße mit Asphaltdecke wird planmäßig im Frühjahr fertig werden.

Im Zuge des Ausbaus entstehen in der Apfelallee auch Haltebuchten. Außerdem soll die Einbahnstraßenregelung umgekehrt werden, der Verkehr fließt dann von der Anklamer Straße in Richtung Ravensteinstraße.

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Seit Mitte Januar wird auf der Baustelle wieder gearbeitet. Die Trinkwasserleitung ist inzwischen verlegt, und die Ueckermünder Tief- und Straßenbau GmbH hat die Tiefbauarbeiten im Bereich von der Ravensteinstraße bis zum Parkplatz des Greifen-Gymnasiums fast abgeschlossen. Zurzeit werden die Straßenbauarbeiten von der Ueckermünder Firma Pawlak vorbereitet.

Neues Gerätehaus für die Feuerwehr

In Bellin kündet ein Kran schon weithin von den begonnenen Bauarbeiten am neuen Feuerwehrgerätehaus. Auf dieser Baustelle gehen die Arbeiten planmäßig voran, versichert das Bauamt. Seit Anfang Februar steht der Baukran, die Bewehrung für das Fundament wurde pünktlich geliefert. Der Unterbeton für die Streifenfundamente wurde einschließlich des Fundamenterders eingebracht. Ab der kommenden Woche sollen die ersten Streifenfundamente bewehrt und gegossen werden. Von der Gesellschaft für kommunale Umweltdienste (GKU) wurde zwischenzeitlich der notwendige Bauwasseranschluss hergestellt.

Das neue Feuerwehrgerätehaus am Sportplatz mit drei Stellplätzen für die Technik der Ortsfeuerwehr – die Kameraden bekommen 2023 ein neues Fahrzeug in ihre Obhut – soll gleichzeitig ein Dorfgemeinschaftshaus werden. Das Vorhaben ist mit 2,8 Millionen Euro um eine Million Euro teurer als ursprünglich geplant. Durch den Einsatz von Fördermitteln will die Stadt ihren Eigenanteil auf rund 330.000 Euro senken.

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