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Internationaler Wettbewerb

Musiktalent vom Haff räumt die nächsten Preise in Russland ab

Ueckermünde / Lesedauer: 2 min

Bei einem Wettbewerb in Sibirien hat der Ueckermünder Musikschüler Alexander Kalischewski die nächsten Erfolge gefeiert. Dabei gewann der 15-Jährige gleich zwei Preise.
Veröffentlicht:16.04.2021, 13:45

Von:
  • Christian Johner
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Der Ueckermünder Gesangsschüler Alexander Kalischewski beeindruckt mit seiner Stimme die Musikwelt. In dieser Woche überzeugte das 15-jährige Talent beim Internationalen Musikwettbewerb „Sibiriada“ im russischen Kemerowo eine achtköpfige Jury aus Serbien, Nordmazedonien, Georgien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, der Ukraine, den USA, Russland und Deutschland und sicherte sich somit den ersten Preis. Damit nicht genug: Die Jurymitglieder waren so sehr von Alexanders Stimme angetan, dass sie ihn zusätzlich mit einem Sonderpreis für den besten Teilnehmer des Wettbewerbs in der Kategorie „Gesang Solo“ belohnt haben, wie Alexanders Mutter, Prof. Dr. Dr. Sylwia Burnicka-Kalischewski, mitteilte.

Er hatte 141 Konkurrenten

Bereits zum neunten Mal fand in Kemerowo der Internationale Musikwettbewerb „Sibiriada“ statt. In diesem Jahr gab es rund 1.500 Anmeldungen mit circa 3.500 Teilnehmern in unterschiedlichen Kategorien: Instrumentalsolisten, Gesangssolisten, Chöre, Orchester und Ensembles. Für die Teilnahme in der Wertung „Gesang Solo“ hatten sich 142 Kandidaten angemeldet. Alle sollten zwei frei gewählte Stücke aufnehmen und den Organisatoren zukommen lassen, da der Wettstreit online stattfand. Alexander Kalischewski von der Kreismusikschule Uecker-Randow hatte extra für diesen Wettbewerb zwei neue Stücke einstudiert: eine Arie des Bastien „Meiner Liebsten schöne Wangen“ aus der ersten Mozart-Oper „Bastien und Bastienne“ sowie eine anspruchsvolle Arie des Sextus mit Rezitativ „Vani sono i lamenti – Svegliatevi nel core“ aus der Oper „Julius Cäsar in Ägypten“ von Georg Friedrich Händel.

Alexander Kalischewski wurde von seinem Vater Romuald Kalischewski am Flügel begleitet und von seiner Mutter Prof. Dr. Dr. Sylwia Burnicka-Kalischewski auf die Teilnahme vorbereitet.