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Starkregen flutet Südvorpommern – fast 180 Einsätze in einer Nacht

Torgelow / Lesedauer: 1 min

Dauereinsatz für die Feuerwehren im Kreis Vorpommern-Greifswald. Der Starkregen in der Nacht zu Samstag legte Straßen lahm und flutete zahlreiche Keller.
Veröffentlicht:10.07.2021, 11:04

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Der starke Regen und die Unwetter, die am Freitagabend über den Nordosten zogen, haben im Kreis Vorpommern-Greifswald für Dutzende Rettungseinsätze gesorgt. Achim Froitzheim, Sprecher der Kreisverwaltung, sprach am Sonnabend von knapp 180 Einsätzen, die über Nacht in der Rettungsleitstelle koordiniert werden mussten.

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Wasser stand in Kellern und auf Straßen

„Davon 100 Einsätze bei denen die Feuerwehr technische Hilfeleistungen im Zusammenhang mit dem Unwetter leisten musste”, erläuterte Froitzheim. In vielen Ortschaften mussten Keller leergepumpt werden, auf einigen Straßen habe sich in Senken das Wasser gestaut. „Das ging bis in die frühen Morgenstunden. Zum Glück gab es keine Verletzten”, so der Kreis-Sprecher.

Herausforderungen für Retter in der Region Torgelow

Der Starkregen zog am Freitagabend auch über Torgelow und die Region Wilhelmsburg bei Ferdinandshof hinweg, überflutete Grundstücke und ließ Keller volllaufen. Allein in Torgelow rückte die Freiwillige Feuerwehr zu 14 unwetterbedingten Einsätzen aus, wie Wehrführer Lars Cornelius berichtet. Für längere Zeit musste beispielsweise die Pasewalker Straße gesperrt werden, da diese durch den vielen Regen geflutet war. Insgesamt waren 35 Kräfte mit der Ortsfeuerwehr Holländerei und der Löschgruppe aus Heinrichsruh im Einsatz, um die zahlreichen Überschwemmungen in Torgelow abzupumpen. Und auch die Feuerwehr Wilhelmsburg wurde mit insgesamt 16 Einsätzen gefordert. Wie hoch der Schaden ist, kann bislang nicht abgeschätzt werden.