Straßenverkehr

Vollsperrung der B109 wird aufgehoben

Ueckermünde / Lesedauer: 3 min

Eine Woche lang war die B 109 gesperrt. Am Sonnabend soll die Straße wieder freigegeben werden. Doch die nächste Baustelle wartet schon.
Veröffentlicht:17.03.2023, 17:44

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Die Vollsperrung der B 109 zwischen Ferdinandshof und Rathebur wird am Sonnabend ein Ende haben. "Die B 109 kann wie geplant am 18. März freigegeben werden“, versicherte Michael Friedrich, Sprecher des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr in Rostock, am Freitag. Und auch die Bauarbeiter um den Polier Sven van den Berg sind sich sicher, dass die Arbeiten an der Fahrbahn am Sonnabend gegen Mittag abgeschlossen sein werden, so dass die Bundesstraße dann freigegeben werden könnte.

Schlecht ausgeschilderte Umleitung

Die B 109 als wichtigste Verkehrsader der Region war zu Wochenbeginn für die meisten Autofahrer völlig überraschend gesperrt worden. Die offizielle Umleitung führte über Meiersberg, Ueckermünde, Mönkebude und Leopoldshagen und war so schlecht ausgeschildert, dass sich ortsunkundige Autofahrer kaum orientieren konnten. 

Eine Woche Vollsperrung auf der B109 bei Ferdinandshof
Bauarbeiten

Eine Woche Vollsperrung auf der B109 bei Ferdinandshof

qDucherow/Rathebur

B109–Sperrung sorgt bei vielen Autofahrern für Frust
Bauarbeiten

B109–Sperrung sorgt bei vielen Autofahrern für Frust

qDucherow/Rathebur

Der Grund für die Sperrung war die Erneuerung zweier Durchlässe bei Louisenhof, weil der lange geplante Radweg parallel zur B 109 jetzt gebaut wird, so Friedrich. „Darum wird die Bundesstraße abschnittsweise auch weiterhin einseitig gesperrt und der Verkehr über eine Ampel geregelt“, kündigte er an. Der Radweg ist schon abgesteckt.

Am Freitag noch eine Menge Arbeit

Bis zur Freigabe hatten die Bauarbeiter noch eine Menge Arbeit vor sich. Am Freitagvormittag brachten sie Tragschicht, Binder und abschließend die Asphaltdeckschicht auf die beiden Baustellenabschnitte auf, so dass der Asphalt aushärten konnte. Dehnungsfugen mussten noch geschnitten und die Banketten angelegt werden

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Zwischen dem Bahnübergang in Ducherow und Leopoldshagen war die L 31 ab Montag voll gesperrt. (Foto: Marcus Taschke)

Ab kommenden Montag, 20. März, steht aber schon eine weitere Straßensperrung in der Region an. Die L 31, über die in den vergangenen Tagen der umgeleitete Verkehr rollte, wird dann zwischen dem Bahnübergang Ducherow und Leopoldshagen gesperrt sein. Dort soll die Fahrbahn saniert werden, voraussichtlich bis weit in den April hinein.

Umleitung über Café 70 und Ueckermünde

„Zunächst werden die Fahrbahnränder freigelegt und die Bankette geschält“, hieß es vom Straßenbauamt. Gleichzeitig fräse die Baufirma die verschlissene Fahrbahn ab. Anschließend sollen drei Durchlässe saniert und die Fahrbahn eine neue Asphalttrag– sowie Asphaltdeckschicht bekommen.

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Die B 109 musste wegen der Erneuerung zweier Durchlässe in der Nähe von Louisenhof gesperrt werden. (Foto: Eckhard Kruse)

Der überörtliche Verkehr werde über das Café 70 an der B 109 und Ueckermünde umgeleitet. Anwohner und der Schülerverkehr könnten die anliegenden Orte und Häuser aber zu jeder Zeit erreichen, versicherte das Straßenbauamt. Leopoldshagens Bürgermeister Werner Hackbarth wird am Montag mit dem Bauleiter vor Ort sein und im Detail besprechen, wie der Verkehr für die Einheimischen geregelt wird, kündigte er an.