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Weg nach Usedom

B110 nahe Anklam ab Montag voll gesperrt – langer Umweg

Anklam / Lesedauer: 2 min

Autofahrer und Bus-Nutzer müssen sich für eine Woche auf einen immensen Umweg einstellen, um die Baustelle auf der vielbefahrenen Bundesstraße Richtung Usedom zu umgehen.
Veröffentlicht:21.10.2022, 13:18

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Bereits seit Anfang dieser Woche laufen auf der Bundesstraße 110 zwischen Neuhof und Görke bei Anklam die Vorbereitungen für die Straßensanierung. Auf rund 2,4 Kilometer soll dort in einem ersten Bauabschnitt die Fahrbahn erneuert werden. Während die Vorbereitungen in dieser Woche noch unter einer halbseitigen Sperrung erfolgen können, müssen sich Verkehrsteilnehmer ab Montag, den 24. Oktober, eine alternative Route suchen – und mindestens eine halbe Stunde mehr Fahrzeit einplanen.

Vollsperrung könnte länger als eine Woche dauern

Voraussichtlich bis zum 30. Oktober wird dann der alte Asphalt entfernt und eine neue Fahrbahndecke aufgetragen. Dazu ist jedoch eine Vollsperrung der vielbefahrenen Bundesstraße an dieser Stelle notwendig. Ob die Straße dann ab dem 31. Oktober wieder freigegeben werden kann, liegt auch an den Witterungsbedingungen und der Frage, ob diese wie geplant den Asphalteinbau ermöglichen. Bis Ende November sollen zudem weitere Arbeiten an dem Teilstück wieder unter einer halbseitigen Sperrung erfolgen.

Die offizielle Umleitung des Straßenbauamtes während der Vollsperrung erfolgt über die B 110 bis Jarmen, dann weiter auf der L 35 über Völschow bis zur B 199 bis nach Görke und umgekehrt. „Der öffentliche Personennahverkehr ist von der Vollsperrung ebenfalls betroffen. Die Verkehrsbetriebe informieren gesondert über eventuelle Fahrplananpassungen”, heißt es von der Behörde. Anlieger seien zudem über die Baumaßnahmen und die damit verbundenen Einschränkungen durch das Bauunternehmen via Postwurfsendung informiert.

„Für die Erneuerung der Fahrbahndecke investiert die Bundesrepublik Deutschland rund 510.000 Euro”, heißt es.

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