Wochenend-Bilanz

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17 Wildunfälle auf Rügen

Die Polizei ruft Verkehrsteilnehmer zu besonderer Vorsicht auf. Vor allem in der Dämmerung müsse vermehrt mit Wildwechsel gerechnet werden.
Die Polizei ruft Verkehrsteilnehmer zu besonderer Vorsicht auf. Vor allem in der Dämmerung müsse vermehrt mit Wildwechsel gerechnet werden.
Julian Stratenschulte

Rehe, Schwarz- und Damwild sowie Füchse und Dachse: Insgesamt 30 Wildunfälle hat die Polizei Stralsund am Wochenende im Bereich Vorpommern-Rügen gezählt.

Im Bereich Vorpommern-Rügen ist es am vergangenen Wochenende zu 30 Wildunfällen gekommen. Allein auf der Insel Rügen ereigneten sich 17 Unfälle, wie die Polizei am Montag in Stralsund mitteilte. Am häufigsten kollidierten die Autofahrer dabei mit Rehen, gefolgt von Schwarz- und Damwild sowie Füchsen und Dachsen.

Autoinsassen wurden bei den Zusammenstößen nicht verletzt. Es entstand allerdings ein erheblicher Sachschaden von mehreren Tausend Euro. Einer der spektakulärsten Wildunfälle ereignete sich nahe Garz auf Rügen, wo ein auf die Straße laufendes Wildschwein angefahren und auf das nachfolgende Fahrzeug geschleudert wurde.

Die Polizei ruft Verkehrsteilnehmer zu besonderer Vorsicht auf. Vor allem in der Dämmerung müsse vermehrt mit Wildwechsel gerechnet werden. Deshalb solle man auf Warnhinweise für Wildwechsel entlang der Straßen achten und die Geschwindigkeit anpassen. Wenn ein Tier die Fahrbahn gekreuzt habe, sei mit Nachzüglern zu rechnen, warnten die Beamten weiter.