Crystal Meth

Berauschter Rüganer fuhr mit Kind im Auto

Der Fahrer unter Drogen, auf dem Beifahrersitz ein kleines Kind – nach Fällen wie diesem appelliert die Polizei zu mehr Vernunft im Straßenverkehr.
Die Polizei hatte in den vergangenen Tagen mehrere Verkehrsteilnehmer erwischt, die unter Drogen standen.
Die Polizei hatte in den vergangenen Tagen mehrere Verkehrsteilnehmer erwischt, die unter Drogen standen. © New-Africa - stock.adobe.com
Bergen

Die Polizei hat in den vergangenen Tagen auf der Insel Rügen mehrere Verkehrsteilnehmer gestoppt, die verschiedene Drogen genommen hatten. Die Beamten appellieren nun an die Vernunft der Bürger und kündigten weitere Kontrollen an.

Der jüngste Fall trug sich am Dienstagnachmittag in Samtens zu. Polizisten hielten dort einen 41 Jahre alten Autofahrer in der Kastanienallee an, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Das berichtete eine Sprecherin der Polizei am Mittwoch. Der aus der Region stammende Mann habe körperliche Auffälligkeiten gezeigt, „die auf einen zeitnahen Konsum von Amphetaminen hindeuteten”, so die Sprecherin. Neben ihm habe ein 7-jähriges Kind auf dem Beifahrersitz gesessen.

Auf Nachfrage habe der Mann auch zugegeben, kürzlich Drogen genommen zu haben. Ein Vortest habe dann ein positives Ergebnis bei Amphetamin und Methamphetamin (auch bekannt als Crystal Meth) ergeben.

Positiver Rollerfahrer

Am Montagabend hielten Polizisten einen 38-jährigen Stralsunder in Bergen an und kontrollierten ihn. Auch dieser Mann habe körperliche Auffälligkeiten gezeigt, laut einem Test lag das an THC.

Am vergangenen Donnerstag war es ein E-Scooter-Fahrer, der der Polizei ebenfalls in Bergen aufgefallen war, weil er unbefugt auf dem Gehweg gefahren war. Der 24-Jährige hatte den Angaben zufolge selbst ausgesagt, dass ein Drogentest vermutlich positiv ausfalle. Diese Vermutung habe sich dann auch bestätigt.

Weiterlesen: Mann wird zwei Mal betrunken auf Roller erwischt

Drogen-Kontrollen für Dezember angekündigt

Allen drei Fahrern sei durch einen Arzt Blut zur Beweissicherung entnommen worden, außerdem hätten die Polizisten die Weiterfahrt untersagt. Gegen sie laufe nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren.

„Aufgrund dieser wiederkehrenden Häufungen von Rauschfahrten appelliert die Polizei an alle Fahrzeugführer, ihre Fahrzeuge nach dem Konsum von Alkohol und Drogen stehen zu lassen”, sagte dazu eine Sprecherin der Polizei. Im Dezember würden sich Polizeikontrollen wieder verstärkt den Themen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr widmen.

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Kommentare (1)

Solange Eltern unverholen direkt neben im Nachwuch u Hause, im Auto oder draußen rauchen wie die Schlote, braucht man sich über so einen Fall nicht echauvieren. Zumal Kanabis nachweislich nicht Krebs durch Passivrauchen auslöst und was Eltern sonst alles noch so machen mit Ihren Kindern, interessiert sonst auch niemanden. Ein mediales Feigenblatt, welches mal wieder das Kind benutzt, um auf das böse Cannabis zu verweisen. Billig!