TOURISMUS AUF USEDOM UND RÜGEN

Berlin Corona-Hotspot – Krisensitzung der Landesregierung in MV

Hotels auf Rügen, Usedom und in anderen Ferienregionen von MV hatten auf viele Berliner Besucher in der kommenden Woche gehofft. Nun berät die Landesregierung, wie es weitergeht.
dpa
Volle Strandpromenaden und gute Geschäfte: Darauf hatten viele Unternehmen in MV zum Saisonabschluss gehofft.
Volle Strandpromenaden und gute Geschäfte: Darauf hatten viele Unternehmen in MV zum Saisonabschluss gehofft. Stefan Sauer
Schwerin.

Die Einstufung von Berlin als Corona-Risikogebiet beschäftigt auch die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns. Für Donnerstagabend sei kurzfristig eine außerordentliche Kabinettssitzung anberaumt worden, um über das weitere Vorgehen zu beraten, sagte ein Regierungssprecher. Mit Beginn der Herbstferien in der Bundeshauptstadt werden zum Wochenende Tausende Urlauber von dort im Nordosten erwartet.

Hier finden Sie die wichtigsten Infos zu den gültigen Einreiseregeln für Urlauber in MV.

Berlin erreicht kritischen Schwellenwert

Mecklenburg-Vorpommern hat für Besucher aus Corona-Hotspots mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen hohe Hürden für die Einreise gesetzt. Berlin hat diese Zahl am Donnerstag überschritten; zuvor hatte der Wert schon in einigen Bezirken der Hauptstadt über der kritischen Schwelle gelegen.

Lesen Sie auch: Schwesig verteidigt strenge Corona-Maßnahmen

Branche befürchtet massive Einbußen

Neben einem aktuellen negativen Virus-Test schreibt die Corona-Landesverordnung eine 14-tägige Quarantäne unmittelbar nach der Einreise vor. Die Wartezeit kann durch das zuständige Gesundheitsamt verkürzt werden, wenn ein zweiter, selbst zu bezahlender Test nach 5 bis 7 Tagen ebenfalls negativ ausfällt. Die Tourismuswirtschaft im Nordosten befürchtet angesichts dieser Maßgaben drastische Folgen für die Geschäfte der kommenden Wochen.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Schwerin

Kommende Events in Schwerin (Anzeige)

zur Homepage