Ostsee

Betrunkener Kapitän läuft vor Rügen auf Grund

Ein betrunkener Kapitän hat sein Schiff in der Ostsee vor der Insel Rügen auf Grund gesetzt. Laut Wasserschutzpolizei sei er stark übermüdet gewesen.
An der Bergung war auch der Seenotrettungskreuzer Arkona beteiligt. (Archivbild)
An der Bergung war auch der Seenotrettungskreuzer Arkona beteiligt. (Archivbild) Thomas Steuer
Sassnitz

Ein betrunkener Kapitän hat am Sonnabend sein Schiff vor der Insel Rügen auf Grund laufen lassen. Das Schiff musste im Seegebiet des Nationalpark Jasmund geborgen werden.

Wie eine Sprecherin der Wasserschutzpolizei am Sonnabend meldete, handele es sich um ein Sicherheits-Offshore-Schiff, das unter der Flagge Panamas unterwegs ist. Verletzte oder einen Leckgang habe es bei dem Vorfall nicht gegeben.

Erste Ermittlungen hätten ergeben, dass der ukrainische Kapitän zum Unfallzeitpunkt übermüdet und stark betrunken gewesen sei. Er stimmte vor Ort freiwillig einem Atemalkoholtest zu, der einen Wert von 2,19 Promille ergab. Im Polizeirevier Sassnitz musste er dann eine Blutprobe abgeben und eine Sicherheitsleistung in Höhe von 5300 Euro hinterlegen.

Mehrere Schiffe halfen bei Bergung

Die Wasserschutzpolizei ermittelt nun wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs. Zur Bergung des Schiffes waren der Seenotrettungskreuzer „Harro Koebke”, das Mehrzweckeinsatzschiff „Arkona” sowie der Schlepper „Noorland” im Einsatz.

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