Ein Mann starb am Mittwoch bei einem folgenschweren Unfall lauf Rügen. Es gibt weitere Verletzte.
Ein Mann starb am Mittwoch bei einem folgenschweren Unfall lauf Rügen. Es gibt weitere Verletzte. ©-jrmedien_de---stock.adobe
B96 gesperrt

Folgenschwerer Unfall auf Rügen – ein Toter, mehrere Verletzte

Auf der Insel Rügen ist ein Mann nach einem folgenschweren Verkehrsunfall gestorben, nachdem ein LKW-Fahrer auf der B96 plötzlich in den Gegenverkehr steuerte.
Bergen

Bei einem folgenschweren Verkehrsunfall auf der Insel Rügen wurden am Mittwoch mehrere Menschen verletzt, einer von ihnen starb. Über Stunden staute sich der Verkehr auf der zentralen Verkehrsachse B96, die Sperrung war am Abend noch nicht aufgehoben.

Zwischen Lietzow und Sassnitz waren ein Lastwagen, ein Transporter mit Anhänger und zwei Autos miteinander kollidiert, wie ein Sprecher der Polizei am Abend mitteilte. Der Lastwaren war demnach aus noch ungeklärter Ursache nach links in den Gegenverkehr geraten und kollidierte dort mit einem Ford. Der 45-jährige Fahrer des Ford wurde in seinem Auto eingeklemmt und verstarb. Seine 44-jährige Beifahrerin erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus nach Greifswald geflogen. Sie stammten beide aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt, wie die Polizei mitteilte.

LKW-Fahrer unter Schock

Der Lastwagen stieß danach noch mit einem entgegenkommenden Transporter mit Anhänger zusammen. Dabei sei der Anhänger des Transporters abgerissen und durch den LKW mitgeschliffen worden. Der Transporter kam im Straßengraben zum Liegen – auf dem Ford. Der Fahrer (53) des Transporters erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus nach Stralsund gebracht. Er kam laut Polizei von Rügen.

Danach kollidierte der Lastwagen noch frontal mit einem Opel. Der Opel kam auf der Straße zum Stehen, dessen Fahrer verletzte sich leicht. Laut Polizei handelte es sich um einen 53-Jährigen aus Schleswig-Holstein.

Schlussendlich kam der Lastwagen noch nach links von der Fahrbahn ab und im Straßengraben zum Stehen. Am Steuer saß ein 58-Jähriger aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald. Er erlitt einen Schock und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

B96 weiter gesperrt

Alle Fahrzeuge waren so stark beschädigt, das sie abgeschleppt werden mussten. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf mehr als 200.000 Euro. Ein Sachverständiger soll auf Weisung der Staatsanwaltschaft Stralsund die Unfallursache ermitteln. Die Polizei war mit vielen Kräften, auch vom Festland, im Einsatz.

Nach Angaben eines Sprechers dauerte die Verkehrsunfallaufnahme am Abend (17.30 Uhr) noch an. Die B96 ist in dem Bereich weiter voll gesperrt.

Dieser Beitrag wurde am 4.5. um 18.42 Uhr aktualisiert.

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