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Identität des Toten von Rügen nach sieben Monaten geklärt

Im Februar wurde ein Toter am Fuße der Steilküste auf der Ostsee-Insel Rügen gefunden. Lange war unklar, wer er war und woher er kam. Dann kam ein Hinweis aus Österreich.
Am Fuße der Steilküste wurde im Februar ein Toter gefunden. (Symbolfoto)
Am Fuße der Steilküste wurde im Februar ein Toter gefunden. (Symbolfoto) Stefan Sauer
Sassnitz.

Spaziergänger hatten am 11. Februar einen toten Mann am Fuße der Steilküste Rügens auf Höhe des Fahrnitzer Ufers gefunden. Seitdem versuchte die Polizei herauszufinden, um wen es sich bei dem Toten handeln könnte und wie er ums Leben gekommen ist. Anfang Juni wurde dazu ein Bild des Toten veröffentlicht. Dazu seien Hinweise aus ganz Deutschland eingegangen, teilte die Polizei am Freitag mit.

Doch der Mann konnte immer noch nicht identifiziert werden, weshalb der Fall am 30. August in der Sendung „Kripo live” im MDR gezeigt wurde. Daraufhin meldete sich den Beamten zufolge eine Frau aus Österreich bei der Polizeiinspektion Stralsund, die den Verstorbenen als ihren Bekannten wiedererkannte. Seit dem Freitagnachmittag gilt es nun als erwiesen, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen in Österreich seit Juni als vermisst gemeldeten 49-jährigen Mann handelt.

Rechtsmedizinische Untersuchungen hatten ergeben, dass der Mann aufgrund seiner schweren Sturzverletzungen verstarb. Hinweise auf Fremdverschulden konnten im Rahmen des Todesermittlungsverfahrens nicht erlangt werden, teilte die Polizei weiter mit. Auch ein Unfallgeschehen kann nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ausgeschlossen werden.

 

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