Die Schließung der Aussichtsplattform Königsstuhl auf der Insel Rügen verschiebt sich. Touristen und Einheimis
Die Schließung der Aussichtsplattform Königsstuhl auf der Insel Rügen verschiebt sich. Touristen und Einheimische können die Kreideküste bis Ende August besuchen. Stefan Sauer
Tourismus

Königsstuhl auf Rügen bleibt länger zugänglich

Der Königsstuhl auf Rügen bleibt länger als geplant zugänglich. Besucher können sich auf einen aussichtsreichen Sommer freuen.
dpa
Sassnitz

Wegen Verzögerungen bei den Bauarbeiten an der neuen Aussichtsplattform bleibt der Königsstuhl auf Rügen länger zugänglich für Besucher. Laut einer Mitteilung des Nationalpark-Zentrums vom Dienstag können Besucher auch im Juli und August die Aussicht von dem 118 Meter hohen Felsen genießen. Zuletzt sollte die Aussichtsplattform Ende Juni geschlossen werden.

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Seit dem vergangenen Jahr wird an einer neuen Aussichtsplattform gearbeitet – sie soll an einem Mast hängend mehrere Meter über dem Kreidefelsen schweben. Die Baufirma hängt den Angaben zufolge im Zeitplan hinterher. Die Fertigstellung verzögere sich vom Herbst bis mindestens zum Jahresende.

Plattform soll vor Erosion schützen

Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) begutachtete am Dienstag nach der auswärtigen Kabinettssitzung auf Rügen das Bauprojekt. „Es ist ein Unikat, das Kreativität und Geschick vieler Planer und Gewerke vereint”, lobte er. „Die Rahmenbedingungen waren und sind in vielerlei Hinsicht keine einfachen.” Die Plattform soll das Areal vor Erosion schützen und gleichzeitig weiterhin den Ausblick über die Kreidefelsen ermöglichen.

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