OSTSEEKÜSTE

Rügen ist Spitzenreiter bei Immobilienpreisen

Wer Immobilien an der Küste kaufen will, muss tief in die Tasche greifen. Die Insel Rügen ist besonders teuer, auch Usedom und Fischland-Darß-Zingst „glänzen” mit stolzen Preisen.
Ralph Sommer Ralph Sommer
Nirgendwo sonst entlang der deutschen Ostseeküste sind die durchschnittlichen Immobilienpreise so hoch wie auf Rügen, zum Beispiel hier in Binz.
Nirgendwo sonst entlang der deutschen Ostseeküste sind die durchschnittlichen Immobilienpreise so hoch wie auf Rügen, zum Beispiel hier in Binz. Stefan Sauer
Rügen.

Die Insel Rügen hat sich zum teuersten Immobilienstandort an der deutschen Ostseeküste entwickelt. Nach einer Marktanalyse liegen die Preise inzwischen höher als in Rostock, Lübeck und Kiel.

Nach Angaben des Berliner Immobiliendienstleister McMakler sind die durchschnittlichen Immobilienpreise auf Rügen binnen eines Jahres um 4,3 Prozent auf 3.302 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Zum Vergleich: In Rostock müssen Käufer im Schnitt 2.826, in Lübeck 2.745 und in Kiel 2.517 Euro pro Quadratmeter zahlen.

Billig ist es auch nicht auf den anderen deutschen Ostseeinseln: So beträgt der durchschnittliche Quadratmeterpreis auf Usedom 2.632, auf Fehmarn 2.553 und auf Fischland-Darß-Zingst 2.112 Euro. Deutlich teurer geht es nur auf den Nord- und Ostfriesischen Inseln mit 6.806 und 6.327 Euro zu.

Die Makler raten Interessenten, die in Küstennähe investieren wollen, auf Randregionen wie Stralsund-Anklam auszuweichen. Als richtiges Schnäppchen gilt die Region am Stettiner Haff, die mit 888 Euro pro Quadratmeter als mit Abstand günstigste Region entlang der deutschen Küste gilt.

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