AUSSTELLUNG

Sandskulpturen auf Rügen entführen in eine Märchenwelt

Die Macher der diesjährigen Sandskulpturen-Ausstellung auf Rügen haben sich die Märchen dieser Welt vorgenommen. Dafür wurde eigens ein „Glaspalast“ in Prora errichtet.
dpa
Künstler aus verschiedenen Ländern Europas erschaffen derzeit im Ostseebad Binz 45 riesige Figuren für die Sand
Künstler aus verschiedenen Ländern Europas erschaffen derzeit im Ostseebad Binz 45 riesige Figuren für die Sandskulpturen-Schau, die am 24. Juli fürs Publikum eröffnet wird. Hier: „Aladin und die Wunderlampe” Stefan Sauer
Hier wird der „Froschkönig” ais Sand gekratzt.
Hier wird der „Froschkönig” ais Sand gekratzt. Stefan Sauer
Wer kennt ihn nicht? „Der gestiefelte Kater”, aus Sand erbaut.
Wer kennt ihn nicht? „Der gestiefelte Kater”, aus Sand erbaut. Stefan Sauer
Prora ·

Eine Märchenwelt aus Sand soll von diesem Sonnabend an Urlauber und Einheimische in Prora auf Rügen verzaubern. 25 Künstler aus acht Ländern haben 9000 Tonnen Sand zu Szenen aus Grimms Märchen oder den Geschichten aus 1001 Nacht verarbeitet, wie die Veranstalter mitteilten.

Monumentale Schlösser und Zauberwelten seien in den vergangenen Wochen errichtet worden. Sie würden in einem eigens errichteten „Glaspalast“ auf 4000 Quadratmeter Fläche präsentiert. In den vergangenen Jahren, seit 2010, war die jährliche Sandskulpturen-Schau in Zelten im Ostseebad Binz auf Rügen gezeigt worden.

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300.000 Besucher erwartet

Für den „Glaspalast“ wurden ehemalige Panzerhallen mit einer aufwendigen Glaskonstruktion umgebaut, sagte eine Sprecherin am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Dank des neuen Domizils sei es erstmals möglich, die Sandskulpturen ganzjährig zu zeigen. Anfang 2022 soll dann mit einem neuen Thema umgebaut werden. Welches Thema das sein soll, verriet die Sprecherin nicht.

Mit Spezialwerkzeugen, Skalpellen und feinen Pinseln rückten die Sandbildhauer in den vergangenen Wochen den Bergen aus extra scharfkörnigem Sand zu Leibe, der aus einer Kiesgrube auf Rügen geliefert wurde, wie der Geschäftsführer der Skulptura Projects GmbH, Thomas van den Dungen, erklärte. Der Sand und die Herstellung des Skulpturenparks kosteten demnach mehr als 1,5 Millionen Euro. Zu der Schau werden bis zu 300.000 Besucher erwartet.

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