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SG Storkow glücklich zu drei Punkten

Jacob Pöhl (Mitte) kann im Zweikampf fair vom Ball getrennt werden.  FOTO: St. Brabetz

Storkow.„Die Storkower fahren mit drei Punkten nach Hause und wissen gar nicht, warum“, sagte einer der Mühlenbecker Betreuer etwas deprimiert nach dem ...

Storkow.„Die Storkower fahren mit drei Punkten nach Hause und wissen gar nicht, warum“, sagte einer der Mühlenbecker Betreuer etwas deprimiert nach dem Abpfiff des Kreisklassespiels im FK Oberhavel.
In der Tat – die Elf von Trainer Heiko Sprung konnte mit dem glücklichen 2:1-Sieg drei wichtige Punkte einfahren. Ein spielerischer Leckerbissen war diese Partie allerdings nicht.
Auf dem Kunstrasenplatz in Mühlenbeck entwickelte sich von Beginn an eine sehr kampfbetonte und teils zerfahrene Begegnung. Auf beiden Seiten blieben die meisten Aktionen zu ungenau, die Gastgeber hatten etwas mehr Spielanteile. Die erste echte Chance hatte Danilo Arndt für die Storkower (6.). Anschließend gab es viel Geplänkel im Mittelfeld, viele Zweikämpfe und Fehlpässe. Viel Aufregung nach 20 Minuten: Nach einem Freistoß reklamierten die Mühlenbecker ein Storkower Handspiel. Über einen Strafstoßpfiff hätten sich die Gäste nicht beschweren dürfen.
Dann wurde das Leder schnell aus der Abwehr über Andre Rosin auf Jacob Pöhl gebracht, der seinem Bewacher enteilte und aus spitzem Winkel zur Gästeführung einschoss (24.). Die letzte Viertelstunde der ersten Halbzeit gehörte klar den Mühlenbeckern. Das Storkower Mittelfeld hatte sich fast komplett abgemeldet. So rückte ihre Abwehr und Torwart Tobias Langnickel, der erneut gute Paraden zeigte, in den Mittelpunkt des Geschehens.
In die zweite Halbzeit starteten die Gastgeber besser. Insgesamt rettete dreimal das Aluminium für Storkow. Folgerichtig fiel der Ausgleich durch den völlig frei stehenden Georg Lüke (56.). Und als es so schien, als ob dieses Remis bleiben würde, nutzte Christoph Kramersmeyer einen Fehlpass in der Mühlenbecker Abwehr zum Siegtor (82.). Glückliche Punkte in einem schwachen Spiel, aber in der Vergangenheit lief es für die Uckermärker oft genug anders herum.stb