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Sie lieben alles, was stinkt und qualmt

Bei der Ausfahrt führte Jörg Splettstößer mit seinem Lanz Bulldog die Fahrt durch das Dorf an. [KT_CREDIT] FOTOs: G. Schrom

VonGünter SchromÜber 120 Ausstellervon alten Autos, Traktoren, Landmaschinen, Motor- rädern und Fahrrädern präsentierten sich am Wochenende in Züsedom. ...

VonGünter Schrom

Über 120 Aussteller
von alten Autos, Traktoren, Landmaschinen, Motor- rädern und Fahrrädern präsentierten sich am Wochenende in Züsedom. Stattliche 800 Besucher kamen zur Schau.

ZÜSEDOM.Das Oldtimertreffen in Züsedom des Vereins für historische Fahrzeuge, Landmaschinen und Technik fand zum achten Mal statt. Und Schätze gab es auch dieses Mal wieder zu sehen.
So z. B. im vereinseigenen
Museum: Mopeds der Vogelserie wie „Spatz“, „Schwalbe“ und „Habicht“ von Simson Suhl oder eine Sport-AWO aus dem Jahre 1957. Das
älteste Gefährt auf dem Areal war ein Opel, Baujahr 1933, mit dem Wolfgang Lüdemann aus Klockow bei Schwichtenberg mit seiner Ehefrau Giesela und Enkel Felix (3) angereist war. „Ich habe den Opel restauriert und im Mai 2011 die Jungfernfahrt gemacht. Inzwischen ist er über 3500 Kilometer gefahren“, berichtete Wolfgang Lüdemann.
Großes Interesse fanden die vielen Motorräder, wo
insbesondere gefachsimpelt wurde. „Wir sind heute mit zwölf Mitgliedern der Interessengemeinschaft Jawa-Freunde Nord-Ost, die aus Vorpommern und der Uckermark kommen, hier dabei“, sagte Wolfgang Pflug aus Friedefeld, der mit seiner 350er Jawa, Baujahr 1975, angereist war.
Doch das war nochlängst nicht alles, was es zu sehen gab:Beim „Wettkampf der Giganten“, bei dem Walzen mit Traktoren oder mit Manneskraft über einen aufgeschütteten Sandberg gezogen werden mussten, gab es so manche Hürde durch den lockeren Sand zu nehmen.
„Wir lieben alles, was stinkt und qualmt!“, sagte Vereinsvorsitzender Jörg Splettstößer, dem seine rund 20 Mitglieder aus M-V, Brandenburg, Berlin und Niedersachsen bei der Durchführung des Oldtimer-Treffens tatkräftig zur Seite stehen. Gern sähe es der Vorsitzende, dass sich noch mehr Bürger aus Züsedom und Umgebung in das Vereinsgeschehen einbringen würden.