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Es kracht wieder in der Fortuna-Halle

Die Neubrandenburger Fortuna-Frauen läuten nach langer Pause vor eigenem Publikum wieder die Handballzeit ein. Die Fans des Vereins stehen bereit.
Die Neubrandenburger Fortuna-Frauen läuten nach langer Pause vor eigenem Publikum wieder die Handballzeit ein. Die Fans des Vereins stehen bereit.
Heiko Brosin

Die Handballfrauen aus der Viertorestadt wollen in der Ostsee-Spree-Liga nach der langen Pause einen guten Einstand geben. Zu Gast am Tollenseseee ist am Sonnabend der BFC Preußen Berlin. In den vergangenen Wochen wurde vor allem die Mängelliste abgearbeitet.

Die Handballfrauen des SV Fortuna '50 Neubrandenburg und ihr neuer Trainer Frank Töllner haben die vierwöchige Punktspielpause genutzt, um fleißig zu trainieren und zuletzt offensichtlich gewordene Defizite abzubauen. Auf diese Weise peilen die Neubrandenburgerinnen im Heimspiel am Sonnabend um 16 Uhr gegen den BFC Preußen Berlin einen Heimsieg an und wollen das Punktekonto damit auf 4:4-Zähler ausgleichen.

Dass die Berlinerinnen mit der Empfehlung von 5:1-Punkten und Tabellenplatz drei in die Halle an der Binsenwerder Straße kommen, ficht die Fortunen wenig an. Auch recht so, denn bis auf das gewiss beachtliche Remis gegen die allerdings offenbar auch nicht mehr so stark einzuschätzenden Füchse II wurden die Erfolge gegen Teams (TMBW und BTSC II) erzielt, die aktuell eher im Tabellenkeller platziert sind. Insofern ist die Auftaktbilanz der Gäste sicher ein wenig zu relativieren.

„Im Vorjahr hat jeweils die Heimmannschaft gewonnen“, hat sich Töllner schlau gemacht und weiß gleichwohl, dass die Karten in diesem Jahr neu gemischt sind. „Neuer Trainer, neuer Kader, neue Umstände - wir sind immer noch dabei uns zu finden“, weiß der erfahrene Übungsleiter nur zu genau. So haben er und seine Frauen die spielfreie Phase denn auch darauf verwendet, einige Mankos abzustellen. „Wir haben an der Torwurfeffektivität gearbeitet, uns einer Stammformation genähert und uns auf einige taktische Abläufe geeinigt“, berichtet der Coach vom Training.

Da zudem alle Spielerinnen an Bord sind, hofft Töllner darauf, dass vor eigenem Publikum ein Ruck durch die Mannschaft geht und die noch angezogene Handbremse endlich gelöst wird. „Ganz sicher können die Frauen mehr als sie bisher gezeigt haben. Gegen den BFC wollen wir natürlich in eigener Halle unbedingt die Punkte bei uns behalten. Und so richtig zufrieden ist mit dem bisherigen Abschneiden natürlich auch keiner, das wollen wir korrigieren“, gibt sich der Verantwortliche optimistisch.