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Brutale Attacke

Hansa-Fan schlägt weiblichem HSV-Fan mit Faust ins Gesicht

Rostock / Lesedauer: 2 min

Nach dem Fußballspiel zwischen dem FC Hansa Rostock und dem Hamburger SV wurden durch die Bundespolizei 20 Ermittlungsverfahren eingeleitet – vor allem gegen HSV-Fans.
Veröffentlicht:06.02.2023, 13:16

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Nach Beendigung der Einsatzmaßnahmen der Bundespolizeiinspektion Rostock und Auswertung des Einsatzgeschehens anlässlich des Fußballspiels der 2. Bundesliga zwischen dem FC Hansa Rostock und dem Hamburger SV am Sonntag wurden insgesamt 20 Ermittlungsverfahren durch die Bundespolizei eingeleitet. Das wurde am Montag mitgeteilt.

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So wurden gegen sechs HSV-Anhänger und zwei Hansa-Fans Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffes auf Polizeibeamte und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Diese widersetzten sich polizeilichen Maßnahmen beispielsweise durch Schläge, Fußtritte und dem Bewerfen mit einer gefüllten Plastikflasche.

Wegen des Versuches der Gefangenenbefreiung wurde ein aus dem östlichen Landesteil von MV stammender Hansa-Fan angezeigt, der seinen Freund im Rahmen von Ermittlungen aus dem polizeilichen Gewahrsam befreien wollte.

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Hinzu kamen fünf Beleidigungen – vier Mal durch HSV-Fans und einmal durch einen Hansa Fan – gegenüber den eingesetzten Beamten und drei Strafanzeigen wegen Körperverletzung. So wurde unter anderem ein weiblicher HSV-Fan bei der Abreise am Bahnsteig von einem 32-jährigen Hansa-Fan mit der Faust ins Gesicht geschlagen.

In einem zweiten Fall kam es zwischen einem HSV- und einem Hansa-Fan zu einer wechselseitigen Körperverletzung im Tunnelbereich des Hauptbahnhofes Rostock.

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Vermutlich durch HSV-Fans wurden in einem Zug die Fensterscheibe sowie am Hauptbahnhof Rostock Mülleimer sowie Stützpfeiler mit Schriftzügen beschmiert. Hier hat die Bundespolizei drei Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung gegen Unbekannt eingeleitet.