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Mehr als die knappe Niederlage möglich

Nicole Skiba konnte an der Seite von Christin Reiß gegen das Nauener Spitzendoppel Kassner/Dietz gewinnen. Doch der ESV verlor die Partie in Nauen 5:8.
Nicole Skiba konnte an der Seite von Christin Reiß gegen das Nauener Spitzendoppel Kassner/Dietz gewinnen. Doch der ESV verlor die Partie in Nauen 5:8.
Armin Gehrmann

In der Tischtennis-Verbandsoberliga unterliegen die Prenzlauer Damen bei Hellas Nauen mit 5:8.

„Das ist bis jetzt nicht enttäuschend, auch die Niederlage nicht.“ Dies bescheinigte der ESV-Vorsitzende Rüdiger Bütow den teilnehmenden Prenzlauer Spielerinnen.

Für Anna Schatz kam Vanessa Ziesak zum Einsatz, für die immer noch verletzte Marie-Sophie Zamzow spielte wiederum Isabell Gragoll. Beide agierten an ihrem derzeitigen Limit, Vanessa Ziesak konnte gegen Franziska Kassner und Wenke Dietz Satzgewinne verbuchen, Isabell Gragoll gelang sogar ein 3:1-Sieg gegen Kassner. Dabei wurde sie, wie immer von Vater Hans beraten, der auch die anderen Damen des ESV sehr gut betreute. Im Doppel holten Ziesak/Gragoll auch einen Satz gegen Dahms/Werner, hatten dann aber keine Chance gegen das gefürchtete Materialspiel von Kristin Werner.

Das andere Doppel konnten Christin Reiß und Nicole Skiba erfolgreicher gestalten, sie gewannen mit etwas Mühe im fünften Satz gegen Kassner/Dietz. Nicole Skiba kam nach zwei klaren Satzverlusten gegen Kristin Werner besser ins Spiel, konnte den dritten Satz dann mit 16:14 für sich entscheiden, der vierte und damit das Spiel ging aber etwas unglücklich (9:11) an die Materialspielerin aus Nauen. Christin Reiß dagegen verlor nur den ersten Satz knapp gegen Wenke Dietz, steigerte sich aber erheblich und ließ ihrer Gegnerin in den folgenden drei Sätzen keine Chance.

Zu wenig Selbstvertrauen verhindert Einzelerfolg

Etwas enger ging es dann in ihren beiden anderen Einzeln zu, mit einem 3:1 gegen Kristin Werner und einem 3:2 gegen Ann-Marie Dahms wurde sie wieder einmal die stärkste Spielerin des Tages. Ihr zweites Einzel bestritt Nicole Skiba gegen Wenke Dietz, die es wie Christin Reiß und Kristin Werner vor kurzem geschafft hat, in der Verbandsrangliste der Damen zu verbleiben. Mit zu wenig Selbstvertrauen konnte die Prenzlauerin wenig gegen die aggressive Spielweise ihrer Gegnerin ausrichten, folgerichtig ging der Sieg glatt an Dietz. Zum Vergleich mit Kassner kam es dann nicht mehr, da Dietz gegen Ziesak vorher den wichtigen achten Punkt für die Gastgeber aus dem Havelland holte.

Jetzt haben die Damen des ESV Prenzlau erst einmal zwei Wochenenden Pause, bevor es am 26./27. Oktober gleich mit drei schweren Auswärtsspielen in Berlin und Stahnsdorf weitergeht.