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► So jubelte das Ostseestadion über den Sieg der DFB-Frauen

Rostock / Lesedauer: 2 min

In der Nations League siegen die DFB-Frauen mit 3:0 gegen Dänemark. Knapp 20.000 Zuschauer machen im Rostocker Ostseestadion viel Stimmung.
Veröffentlicht:01.12.2023, 22:29

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Wo sonst Banner für Zweitligist Hansa Rostock hängen oder die Kicker der Kogge mit blau-weißen Fahnen angefeuert werden, standen am Freitagabend im Ostseestadion die Farben Schwarz, Rot und Gold im Mittelpunkt. Der Grund war das Länderspiel in der Nations League für die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft gegen Dänemark.

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Durch den 3:0 (2:0)-Sieg hat die DFB-Elf die Chance auf den Sieg in Gruppe 3 gewahrt und kann sich somit weiter für das Finalturnier der Nations League Ende Februar 2024 qualifizieren. Dann spielen die vier Gruppensieger um die zwei europäischen Plätze für die Olympischen Spiele 2024 in Paris.

Frühe Führung durch Alexandra Popp

Punktgleich mit den Skandinavierinnen geht die DFB-Elf von Interimscoach Horst Hrubesch als Spitzenreiter in das Gruppenfinale am Dienstag (5. Dezember, 19.30 Uhr) gegen Schlusslicht Wales (0 Zähler). Nach der 0:2-Niederlage im Hinspiel gegen Dänemark siegte die deutsche Nationalelf nun mit 3:0 und führt damit im direkten Vergleich. Dieser ist am Ende bei Punktgleichheit ausschlaggebend, erst danach zählt das Torverhältnis.

Die DFB-Elf um Kickerin Svenja Huth (links) gewann im Rostocker Ostseestadion in der Nations League gegen Dänemark.
Die DFB-Elf um Kickerin Svenja Huth (links) gewann im Rostocker Ostseestadion in der Nations League gegen Dänemark. (Foto: Peter Krüger)

Die deutschen Frauen um Kapitänin Alexandra Popp, die im 4-4-2-System spielten, waren von Beginn an tonangebend, spielten ein hohes Pressing und belohnten sich bereits nach 14 Spielminuten. Von der linken Angriffsseite flankte Sarai Linder in den Strafraum und Popp köpfte zum 1:0 ein. Angetrieben von den rund 19.180 Zuschauern probierten es die Frauen von Horst Hrubesch immer wieder mit Flanken in den gegnerischen Strafraum. Am Ende war es nach einer Ecke Marina Hegering, die zum 2:0 (26. Spielminute) einköpfte.

Doch die Däninnen ergaben sich nicht einfach ihrem Schicksal und DFB-Keeperin Merle Frohms parierte einen Schuss vom Elfmeterunkt von Sanne Troelsgaard (30.) sowie einen Versuch von Amalie Vangsgaard (33.). In beiden Situationen zeigte sich die DFB-Elf alles andere als sattelfest. Ohne weitere Treffer ging es in die Kabinen, jedoch mit Applaus von den Rängen.

Auch nach Wiederanpfiff blieben die DFB-Frauen am Drücker und Sydney Lohmann (50.) probierte es mit einem Schuss aus knapp 20 Meter, der jedoch sein Ziel verfehlte. Die Gastgeberinnen wollten unbedingt den dritten Treffer nachlegen, vergaßen dabei aber nicht die Defensive, um ja kein Gegentor zu kassieren. In der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit war es Klara Bühl (90.+3), die zum 3:0-Endstand traf. Der Sieg wurde im Anschluss ausgiebig im Ostseestadion gefeiert.

"Wir haben von Anfang an die Karten in die Hand genommen. Wenn man die Einstellung und den Willen sieht, und vor allem den Glauben, den sie haben, ist das schon sensationell", so Horst Hrubesch nach dem Spiel.


Deutschland: Frohms - Gwinn (86. Krumbiegel), Hendrich, Hegering, Linder - Huth (71. Anyomi), Nüsken, Däbritz (46. Senß), Bühl - Lohmann, Popp.