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Peenetalcup an Bad Doberan

Torsten Schilk (Mitte) im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger Bad Doberaner SV. Jens Schröder
Torsten Schilk (Mitte) im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger Bad Doberaner SV.
Jens Schroeder

Gastgeber HSV Peenetal muss sich beim eigenen Turnier mit Rang drei begnügen. Vierter wird der Stavenhagener SV.

Bei der elften Auflage des Loitzer Peenetal-Cups im Hallenhandball ging der Siegerpokal zum ersten Mal an die Männer vom Bad Doberaner SV. Der Ostsee-Spree-Ligist gewann das Endspiel gegen den Polizei SV Berlin mit 16:9,

Gastgeber HSV Peenetal Loitz bezwang im Spiel um Platz drei den Stavenhagener SV mit 17:12. Der MV-Ligist aus Stavenhagen räumte dennoch zwei Trophäen ab. Denn SSV-Mann Andreas Nowatzki wurde nicht nur bester Spieler des Turniers, sondern mit 22 Treffern auch erfolgreichster Torschütze. Bester Torwart wurde der Berliner Bryan Bänecke.

Bei Turniersieger Doberan wurde die Freude über den Siegerpokal durch die schwere Verletzung vom Michael Höft getrübt. Der Neuzugang vom HC Empor Rostock musste nach einem Zusammenprall im Halbfinale mit schweren Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Für den HSV Peenetal lief es nach den Turniersiegen in den vergangenen beiden Jahren diesmal nicht nach Wunsch. „Einige unserer Stammspieler sind verletzt, andere noch im Urlaub, deshalb mussten A-Jugendliche und Spieler der zweiten Mannschaft aushelfen. Die haben das sehr gut gemacht, aber gegen so ein starkes Team wie Doberan war dann im Halbfinale nichts zu machen“, sagte HSV-Torwart Andre Schumacher.

Ebenfalls tragisch: Die Loitzer müssen nach einem Kreuzbandriss mindestens ein halbes Jahr auf ihren Allrounder Andreas Schulz verzichten, und auch andere Spieler fallen für längere Zeit verletzt aus.

Schumacher selbst musste sich nach dem Peenetal-Cup am Fußgelenk untersuchen lassen. „Wir stehen vor einer sehr schwierigen Ostsee-Spree-Liga-Saison. Die Vorbereitung läuft alles andere als optimal, weil wir wegen der vielen Ausfälle nicht anständig trainieren können“, sagt Schumacher, der mit seinem HSV-Team zum Saisonauftakt am 7. September ausgerechnet bei den sehr starken Handballern aus Bad Doberan antreten muss.