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Sportgymnasium triumphiert fünfmal

Jubel bei den Triathleten vom Sportgymnasium über den Erfolg.
Jubel bei den Triathleten vom Sportgymnasium über den Erfolg.
Frank Heimerdinger

Mit fünf Titeln ist das Sportgymnasium Neubrandenburg vom Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ überaus erfolgreich zurückgekehrt. In der Leichtathletik waren alle vier Teams erfolgreich. Die Triathleten gewannen das dritte Mal hintereinander.

„Ich glaube, dass ist einmalig“, war Stefan Herrmann fast außer sich. „Was die Leichtathleten und auch die Triathleten da geleistet haben, das gab es wohl noch nie“, freute sich der verantwortliche Sportlehrer vom Neubrandenburger Sportgymnasium.

Extra für das Finale hatte sich auch der U18-Weltmeister im Kugelstoßen, Patrick Müller, noch einmal aufgerafft: Mit 20,65 Metern errang der Schützling von Trainer Gerald Bergmann nicht nur den Sieg in seiner Spezialdisziplin, sondern führte das Sportgymnasium mit 9274 Punkten zum Sieg in der Wettkampfklasse (WK) II der Jungen der Jahrgänge 1996 und 1997. Zweiter wurde das Sportgymnasium Magdeburg (8960) vor dem Pierre-de-Coubertin Gymnasium Erfurt (8719). Für Neubrandenburg glänzte neben Patrick Müller auch Mehrkämpfer Ben Thiele über 100 Meter (11,41 sec), im Weitsprung (6,69 m) und Hochsprung (1,84 m).

Bei den Mädchen der WK II stellte sich U18-Vize-Weltmeisterin Claudine Vita im Weitsprung (5,64 m), Speerwurf (40,36 m) und Kugelstoßen (14,21 m) in den Dienst der Mannschaft. Das Kugelstoßen dominierte allerdings ihre Schul- und Vereinskameradin Anika Nehls (16,25 m).Mit 8516 Punkten fiel der Team-Sieg für Neubrandenburg deutlich aus. Dahinter setzten sich die Mädchen der Frankfurter Carl-von Weinberg-Schule (7950) knapp gegen das Saarbrücker Gymnasium (7864) durch.

Auch in der Wettkampf-Klasse III, die die Jahrgänge 1998 und 1999 umfasst, waren die Jungen und Mädchen des Sportgymnasiums Neubrandenburg nicht zu schlagen. Mehr als 200 Punkte Vorsprung erarbeiteten sie sich auf die Sportschule Potsdam (7567) und das Sportgymnasium Dresden (7528). Den Jungs des SLZ Berlin (8363) fehlten 77 Punkte auf die Konkurrenten aus Neubrandenburg, Rang drei ging mit 8300 Punkten an das Pierre-de-Coubertin-Gymnasium Erfurt.

Die Triathleten des Viertorestädter Sportgymnasium konnten bereits das dritte Mal hintereinander gewinnen. In der Einzelwertung bei den Mädchen siegte die amtierende Deutsche Meisterin aus Neubrandenburg, Lena Meißner. Livia Böhrs belegt einen sehr guten vierten Platz. Die beiden Neulinge im Team Stine Henning und Ina Schmidt sorgten mit den Plätzen 18 und 19 für ein sehr gutes Teamergebnis.

Bei den Jungen siegte unangefochten Peer Sönksen. Mathis Friese und Ole Post ließen im Jungenrennen ebenfalls mit den Plätzen drei und vier nichts anbrennen.

Damit lag das Neubrandenburger Sportgymnasium nach den Einzelentscheidungen bereits mit fünf Minuten in Führung. Am zweiten Tag standen die Staffelrennen auf dem Programm. Auch hier dominierten die Triathleten des Viertorestädter Sportgymnasiums.

In der Besetzung Lena Meißner, Ole Post und Mathis Friese gewann die erste Neubrandenburger Mannschaft souverän. Platz zwei ging an die erste Mannschaft vom Leipziger Sportgymnasium mit lediglich einer Sekunde Vorsprung vor der zweiten Neubrandenburger Staffel in der Besetzung Livia Böhrs, Stine Henning und Peer Sönksen.

In der Gesamtwertung siegte damit das Neubrandenburger Sportgymnasium deutlich vor dem PJG Bad Neuenahr und dem Tannenbuschgymnasium Bonn.

Weitere Ergebnisse:

Fußball: WK III Mädchen: 5. Platz Sportgymnasium NB

WK II Jungen: 11. Platz Sportgymnasium

WK II Mädchen: 14. Platz Sportgymnasium

Schwimmen: WK IV Mädchen: 8. Platz Sportgymnasium NB

Tennis: WK III Jungen: 8. Platz Sportgymnasium NB