REGIONALLIGA

TSG-Joker Hebisch hat großes Vorbild

Der Neustrelitzer Winterneuzugang aus Zwickau will vor allem Tore sprechen lassen. Der Anfang ist jetzt gemacht!
Matthias Schütt Matthias Schütt
TSG-Winterneuzugang Nicolas Hebisch.
TSG-Winterneuzugang Nicolas Hebisch. M. Schütt
Neustrelitz.

Endlich! Sein erstes Tor im Trikot von Regionalligist TSG Neustrelitz hat Stürmer Nicolas Hebisch gemacht. Im Auswärtsspiel bei der Bundesliga-Reserve von Hertha BSC II (3:2) am Sonnabend passierte es in der 65. Spielminute. Drei Minuten nach seiner Einwechslung köpfte er den Ball nach einem Freistoß von Lukas Novy über Hertha-Keeper Marius Gersbeck ins Tor zum zwischenzeitlichen 2:2. Am Ende siegten die Residenzstädter mit 3:2.

Für den gebürtigen Berliner Hebisch, der in der Winterpause von Ligakonkurrent FSV Zwickau ins Parkstadion wechselte, war es der zweite Saisontreffer. Zuletzt traf der Stürmer am 15. September 2013 noch für seinen alten Verein. Nun soll es auch im TSG-Trikot weiter mit den Toren klappen. „Es ist natürlich immer schön zu treffen, zumal mein letzter Treffer ja schon länger her ist – und als Stürmer wirst du nun mal an Toren gemessen“, kommentierte der Offensivmann mit der Rückennummer 33, der als Vorbild Nationalspieler Mario Gomez hat.

Mit „Joker“ Hebisch, der bisher stets von der Bank in die Partie kam, hat Trainer Thomas Brdaric eine weitere Option in der starken TSG-Offensive, zumal Dino Medjedovic im Heimkick am kommenden Sonntag gegen den SV Babelsberg (Anstoß 13.30 Uhr) aufgrund seiner fünften Gelben Karte gesperrt ist. Vielleicht eine Chance von Anfang an für Nicolas Hebisch.

„Wir wissen um das Potenzial von Nicolas Hebisch, der sehr mannschaftsdienlich ist. In Richtung Saisonfinale versprechen wir uns noch eine Steigerung“, sagte der sportliche Leiter Oliver Bornemann über den 24-Jährigen.

Nach einer Leistenverletzung im Januar konnte der Winterneuzugang erst im Trainingslager in der Türkei zur TSG-Mannschaft stoßen und ist nun auf dem Weg zu alter Leistungsstärke. Immerhin kickte er im Männerbereich schon für den Drittligisten SV Babelsberg sowie die Regionalligisten Berliner AK und FSV Zwickau. „Ich kann mich im Training nur Woche für Woche anbieten und bekomme in Zukunft vielleicht mehr Spielzeit“, so Hebisch. Immerhin will der groß gewachsene Stürmer mit der TSG zurück in den Profifußball, zurück in die 3. Bundesliga. Und dabei helfen vor allem Tore!

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