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TSG-Team und das Umfeld vereint am „Projekt Wunder“

Beim 11. Neujahrsempfang der TSG Neustrelitz stießen gestern schon mal Oliver Bornemann (sportlicher Leiter) sowie die Spieler Matthias Zeugner, Kapitän Rico Morack, Tony Fuchs, Kai Hempel, Christian Schönwälder und Trainer Thomas Brdaric auf ein erfolgreiches Jahr 2014 an. Vielleicht wird es am Ende sogar ein Aufstiegsjahr.
Beim 11. Neujahrsempfang der TSG Neustrelitz stießen gestern schon mal Oliver Bornemann (sportlicher Leiter) sowie die Spieler Matthias Zeugner, Kapitän Rico Morack, Tony Fuchs, Kai Hempel, Christian Schönwälder und Trainer Thomas Brdaric auf ein erfolgreiches Jahr 2014 an. Vielleicht wird es am Ende sogar ein Aufstiegsjahr.
M.Schütt

Die Neustrelitzer wollen für den Fall der Fälle gerüstet sein und geben die Lizenzunterlagen für die 3. Liga ab.

Auf dem Neujahrsempfang der TSG Neustrelitz für ihre Sponsoren am Sonntag sind sie die umjubelten Helden: eine Abordnung der Regionalligaelf empfängt den verdienten Applaus. Nach bisher 16 Spielen liegen die Brdaric-Schützlinge an der Tabellenspitze – sieben Punkte vor dem Rest des Feldes. Das Wort Aufstieg versehen die Neustrelitzer dennoch mit drei Fragezeichen. Vorsicht ist die Mutter der Neustrelitzer Porzellankiste.

Aber allen Unkenrufen zum Trotz hat Präsident Hauke Runge eine klare Botschaft für die vielen Sponsoren und Helfer des Vereins parat: „Wir werden fristgerecht die Lizenzunterlagen für die 3. Liga einreichen!“ Klartext: Der Verein legt der Mannschaft keine Steine in den Aufstiegs-Weg. Gemeinsam bastelt man in Neustrelitz am „Projekt Wunder“ – sportlich und wirtschaftlich!

Sportlich bittet Trainer Thomas Brdaric seine Spieler am Montag um 10 Uhr zum Aufgalopp. Nach einer tollen Serie mit 13 Siegen am Stück in der Hinrunde ist die Euphorie im Umfeld groß. Brdaric bleibt da cool. „Für mich sind das schöne Erinnerungen, aber jetzt beginnt alles am Punkt null. Wir werden uns gut vorbereiten – inklusive Trainingslager im türkischen Side – und dann versuchen, ähnlich erfolgreich zu sein.“

Gemeinsam mit dem sportlichen Leiter Oliver Bornemann stellt er auch personell die Weichen. Schon heute werden zwei Torhüter als Probespieler im Parkstadion aufschlagen. „Ein Este, der in der dortigen ersten Liga Erfahrungen gesammelt hat und ein deutscher Spieler mit Regionalliga-Einsätzen“, verrät Bornemann, der auch weiß, dass es, „einfacher ist, Jäger zu sein, als gejagt zu werden. Die Konkurrenz wird uns nichts schenken, gegen uns wollen alle gut aussehen. Das werden noch 14 schwere Spiele“. Und wenn alles glatt läuft, folgen dann noch zwei harte Relegationspartien.

Trainer Brdaric: Halten den Konkurrenzkampf hoch

Nach der Super-Hinrunde fürchtet Trainer Brdaric indes keinen „Schlendrian“. „Nicht bei dem Trainer“, scherzt er und fügt an: „Wir werden uns noch mit dem ein oder anderen Spieler verstärken, und so den Konkurrenzkampf hochhalten.“ Brdaric freut sich, dass alle Spieler gesund sind und besonders gespannt ist er auf den ersten Neuzugang Kevin Weidlich und den wieder genesenen langzeitverletzten Außenverteidiger René Pütt.Parallel zum sportlichen Bereich „werkelt“ auch das Umfeld kräftig: „Klare Sache, die 3. Liga kann die TSG nicht alleine stemmen. Land, Stadt, Sponsoren, Fans und Verein müssen das gemeinsam angehen“, weiß Hauke Runge, der darauf setzt, dass der Verein bodenständig bleibt. Dennoch: Im „Ernstfall 3. Liga“ erwartet die Neustrelitzer noch einmal ein „Quantensprung“. Die DFB-Vorgaben sind hart: Ausbau des Stadions auf ein Fassungsvermögen von rund 10 000 Zuschauern, dazu Schaffung weiterer professioneller Strukturen im Verein. Das Hausaufgabenheft der Neustrelitzer ist randvoll. Längst sind die Ideen zu einer Gegentribüne gereift, am 30. Juni ist die Flutlichtanlage fertig.

Sie werkeln also fleißig! So richtig laut wollen sie in Neustrelitzer aber noch nicht darüber reden. Bringt kein Glück. Parole: Ball flach halten und hoch gewinnen! Hat zumindest sportlich in der Hinrunde ja gut geklappt.